Nachdem in der Startphase des Turniers die Russen die Tische dominierten, durfte zum Schluss der Deutsche Martin Finger jubeln.

Finger war bereits als Chipleader in den letzten Tag gestartet und spielte souverän an der Spitze mit. Der als Shortstack gestartete Mads Wissing musste dann auch als Erster gehen – Preflop-Entscheidungen sind zwar einfach … aber das Ergebnis eben auch oft ernüchternd. Obwohl also auf dem Papier alles korrekt lief, zog sich der Tag mit insgesamt 7 Stunden Spielzeit länger als erwartet. Nach 3 Stunden traf Finger im Heads-Up auf den Niederländer David Boyaciyan. Der 21jährige Student traute seinem Glück nicht so recht über den Weg und einigte sich in Sachen Preisgeldverteilung mit seinem Gegner. €620k waren für den Deutschen reserviert, 535k für den Niederländer und für den Sieger verblieben weitere 100k im Pot.

Durch diese Absprache gab es am Ende nicht die volle Auszahlung für den Sieg … aber den entgangenen 55k Euro wird der junge Spieler sicher nicht nachtrauern – man minimiert schließlich die Varianz.

In der finalen Hand (nach 4 Std. Heads-Up!) gab es übrigens mit  mit TT vs AK mal wieder den klassischen Coinflip. Mit KK im Flop war die Spannung aber dann schnell raus und der Deutsche ließ sich entsprechend feiern. Insgesamt hat Finger 10 EPT-Events gespielt, erstmals die Geldränge erreicht und damit gleich ein beachtliches Ergebnis erzielt.

  1. Martin Finger – Deutschland – €720,000
  2. David Boyaciyan – Niederlande – €535,000
  3. Nicolas Levi – Frankreich – €270,000
  4. Guillem Usero – Spanien – €205,000
  5. Denys Drobyna – Ukraine – €160,000
  6. Ari Engel – USA – €125,000
  7. Andreas Wiese – Deutschland –  €90,000
  8. Mads Wissing – Dänemark – €66,700