Das Event in Prag gehörte schon immer zu den beliebtesten der EPT-Tour. In diesem Jahr ist die Resonanz aber ungewöhnlich und die Registrierkassen konnten einen neuen Rekord für Prag vermelden.

Das Buy-In wurde auf €5,500 festgesetzt und an den beiden Starttagen strömten 998 Spieler an die Tische. Da auch am Tag 2 noch eine Registrierung möglich war, wuchs das Feld auf insgesamt 1,007 Spieler an. Damit verzeichnet dieses Live-Event als eines der wenigen in diesem Jahr einen Zuwachs (2012 waren es 864 Spieler).

Im Preispool landeten damit €4,883,950 und für den Sieger sind 889,000 Euro reserviert. Die Veranstalter verteilten das restliche Preisgeld auf die Plätze 2 bis 151.

An den Tischen waren Spieler aus 60 Nationen vertreten, es dominierten die Russen, Deutschen und Engländer. Nach dem zweiten Spieltag hatte sich das Feld bereits auf 189 Spieler reduziert, u.a. Marvin Rettenmaier (Tag 2) und Liv Boeree (Tag 1) schieden früh aus.

Am dritten Turniertag ging es in die Bubblephase und  nachdem die Geldränge erreicht wurden, schmolz das Feld auf 61 Spieler. Ludovic Lacay konnte sich mal wieder in Szene setzen und übernahm die Führung. Auf der Strecke blieben u.a. Jonathan Duhamel und Bertrand Grospellier.

In der vierten Runde wurde das Feld von 61 Startern auf 22 Überlebende runtergespielt. Überraschend erwischte es u.a. Lacay, der sich als Chipleader sicherlich mehr als den Platz 33 ausgerechnet hatte. Vorzuwerfen hatte sich der Franzose allerdings nichts, wenn man mit KK gegen einen Bigstack der AA hält läuft, ist eben der Drops gelutscht.

Max Silver holte sich die Führung mit fast 4 Millionen Chips im Stack. Im Verfolgerfeld sind immerhin 4 deutsche Spieler zu finden, Ole Schemion sogar auf Platz 2 im aktuellen Chipranking. Das lässt auf einen Finaltisch mit deutscher Beteiligung hoffen.