Am dritten Tag wurde das Feld auf 24 Überlebende reduziert. Für die 45 Eliminierungen benötigte man überraschenderweise nur 4 Blindlevel / 6 Stunden. Ausgeschieden sind u.a. Andy Black, Rolf Slotboom und Alexander Kravchenko.

Für die vierte Runde war dann der Finaltable das Ziel. Als Chipleader gingen Anthony Lellouche und Jeff Sarwer an den Start, diese dominierten das Feld in den vergangenen Tagen – aber das garantiert im Poker natürlich nichts. Und tatsächlich erwischte es Lellouche kalt, er verlor sämtliche Chips an den portugiesischen Geschäftsmann Antonio Matias der daraufhin die Führung im Turnier übernahm.

Jude Ainsworth, der neue PokerStars Pro erspielte einen respektablen 13. Platz (€13,274) an den Finaltisch schafften es diese Spieler:

Claudio Coelho (Portugal) 448,000
Ryan Franklin (USA) 1,219,000
Jan Skampa (Tschechien) 682,000
Jeff Sarwer (Kanada) 2,353,000
Antonio Matias (Portugal) 2,986,000
Andrei Vlasenko (Russland) 379,000
Joao Silva (Portugal) 303,000
Michel Abecassis (Frankreich) 544,000
Pierre Neuville (Belgien) 705,000

Am Finaltisch konnte sich dann der Chipleader und Lokalmatador Matias durchsetzen und den ersten EPT Titel in Portugal erspielen. Der 54jährige startete das abschließende Heads-Up gegen den Belgier Pierre Neuville mit einem 7:1 Chipvorsprung. Neuville versuchte zwar den Abstand aufzuholen, musste sich am Ende aber mit dem zweiten Platz und €257,681 zufrieden geben.