Am 4. Turniertag wurde aus den restlichen 31 Spielern der Finaltisch ermittelt. Insgesamt dauerte es fast 11 Stunden um diese Finalteilnehmer zu ermitteln:

Peter Traply, Ungarn, 4,365,000
Mikhail Tulchinskiy, Russland, 3,220,000
Eric Qu, Frankreich, 2,880,000
Pieter De Korver, ´Holland, 2,500,000
Alem Shah, Deutschland,1,490,000
Daniel Zink, Deutschland, 1,865,000
Matt Woodward, USA, 4,560,000
Dag Martin Mikkelsen, Norwegen, 7,315,000

Zwei deutsche Spieler schafften es in die Endphase, auf dem Weg in's Finale ging Johannes Strassman auf dem 14. Platz verloren. Georg Danzer wurde 24 und auch Annette Obrestad schaute ab Platz 13 beim Turnier nur noch zu.

Zu Beginn des Finaltables konnte Mikkelsen die Führung ausbauen und es sah nach einem tighten Finale mit Sieg für den Norweger aus. Die deutschen Spieler schafften es leider nur auf die Ränge 7 und 6, dafür konnte sich Tulchinksiy auf über 7 Millionen Chips spielen und war damit unmittelbarer Verfolger von Mikkelsen (15 Mio Chips).

Bis zu diesem Zeitpunkt spielt Pieter de Korver keine große Rolle am Tisch. Er war extremer Shortstack (2 BigBlinds) und begann dann eine unglaubliche Aufholjagd mit einem Tripple-Up Bei Q4o als Holecards! Er doppelte weiter auf und konnte dann mit 14,640,000 Chips die Führung übernehmen. Den Großteil der Chips holte er sich von Mikkelsen der dann auf dem vierten Platz (sicherlich etwas enttäuscht) ausschied.

In das Heads-Up schaffte es dann der Amerikaner Woodward. Im Zweikampf konnte dieser sich sogar einmal die Führung erspielen, musste dann aber klein beigeben. Der Zweitplatzierte bekommt als Trostpflaster 1,300,000 Euro. Der Turniersieger geht mit 2,3 Millionen Euro nach Hause (ok, nach Holland ^^).

Korvink ist nun der zweite Holländer der das EPT Grand Final gewinnt, dieses Kunststück gelang vor ihm bereits Rob Hollink (Season 1).

Hier das Ergebnis inklusive Preisgeld:

1. Pieter de Korver, Holland,  €2.300.000
2. Matthew Woodward, USA,  €1.300.000
3. Mikhail Tulchinskiy, Russland,  €800.000
4. Dag Martin Mikkelsen, Norwegen  €600.000
5. Eric Qu, Frankreich  €470.000
6. Alem Shah, Deutschland €350.000
7. Daniel Zink, Deutschland  €250.000
8. Peter Traply, Ungarn,   €170.000