Die EPT Kopenhagen gilt als gefährliches Pflaster. Während sich in Prag aber auch bei den Veranstaltungen in Italien oder Frankreich viele Fische einfinden, gehören die Teilnehmerfelder für die Events in Skandinavien traditionell zu den schweren Kalibern.

Die schwache Resonanz für den ersten Starttag durfte deshalb nicht wundern. Lediglich 83 Spieler kauften sich ein und viele von ihnen waren gute Bekannte im Pokerzirkus. Am Ende hatten noch 48 Teilnehmer Chips für die zweite Runde und hofften auf eine höhere Teilnahme am Tag 1b – schliesslich will man um einen anständigen Preispool kämpfen.

Steve O‘Dwyer hatte einen Turnierverlauf nach Wunsch und baute mit 190k den größten Chipstapel. Der Amerikaner war damit der erfolgreichste Spieler am Tag 1a. Den Großteil des „Chipvermögens“ gewann er mit KK gegen JJ von Giulio Mascolo – solche Setups braucht man für den Turniererfolg und dann müssen diese Monsterhände auch noch das Board überstehen 🙂

Mit Robert Romanello ist ein weiterer erfahrener Pro erfolgsversprechend durch die Orbits gekommen (115k Chips).

Die letzte Startchance nutzten dann immerhin weitere 216 Spieler. Die 131 verbleibenden Spieler vom Tag 1b werden nun auf auf die 48 „Überlebenden“ des Vortags treffen um sich den in Richtung Geld zu spielen.

Am Tag 1b lief es für den Kopenhagener Mads Wissing am besten – mit 127k Chips im Stack kommt er zwar nicht an den guten Lauf des Amerikaners O‘Dwyer heran … aber als Chipleader seines Starttages darf man sich trotzdem gut fühlen.

Während Viktor Blom den Einzug in die zweite Runde verpasste, dürfen Johnny Lodden, Theo Jorgensen und Luca Pagano sich weiter in Szene setzen. Die ersten 48 Plätze werden übrigens bezahlt. Während der erste Rang mit €7,396 prämiert wird, kassiert der Turniersieger €338,223.