Kopenhagen hat den Ruf eines der härtesten EPT-Turniere mit wenig Fisch im Feld zu sein. Trotzdem wagten sich bereits am Tag 1a 213 Spieler an die Tische Für den zweiten Starttag rechnet man mit einer leichten Steigerung und damit einem größeren Zuspruch als im letzten Jahr – da nahmen insgesamt 423 Spieler die Herausforderung an und Anton Wigg sicherte sich Titel und das größte Stück vom Preisgeldkuchen ($672k). icegate

Den stärksten Turnierbeginn konnte diesmal ein Online-Qualifikant für sich verbuchen. Mit 163k Chips im Stack führt der Amerikaner Mark Hirleman das Feld an. 135 Spieler schafften den Sprung in den Tag 2 – darunter auch Titelverteidiger Wigg der zwar einen 100k-Coinflip verlor aber noch genug Munition für den Gang in die nächste Runde hatte. Theo Jorgensen und auch James Akenhead hatten nicht genug Kartenglück und verloren die Chips im Lauf der ersten Level.

Große Aufmerksamkeit erregte natürlich Peter Eastgate (Foto). Der ehemalige Weltmeister hatte vor acht Monaten seinen Rücktritt erklärt, zwischendurch sein Bracelet für einen guten Zweck versteigert und dann seine Rückkehr in den Pokerzirkus bekannt gegeben. So sieht gute Pressearbeit aus 🙂

Eastgate spielte gewohnt solide und hatte am Ende des Tages seinen Stack knapp über Average gespielt. Arnaud Mattern wird sich an diesen Turniertag wahrscheinlich längere Zeit erinnern – er verlor zweimal mit AA und einmal mit KK und schaffte trotzdem die Quali für Runde 2 – Hut ab!

Mit Annette Obrestad und Johnny Lodden sind weitere Skandinavier in die nächste Runde gekommen … für die Railbirds gibt's es also reichlich Spieler zu unterstützen.

 

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