Am ersten Starttag war der Andrang eher übersichtlich. 225 Spieler registrierten sich und die bekannten Namen fehlten fast völlig. Noah Boeken, Luca Pagano, Sami Kelopuro (Lars Luzak) und Johannes Strassmann hatten sich also den besseren/softeren Starttag ausgesucht. Während am ersten Starttag Thor Hansen einen guten Lauf hatte und den Stack auf 74.700 ausbauen konnte, war das Kartenglück am zweiten Tag bei Andrea Benelli. Benelli, der bereits zweimal Finalerfahrungen bei den EPT's sammeln konnte, schnappte sich u.a. mit einem „runner runner Flush“ die Führung.

Am Tag 1b war das Staraufkommen höher und mit Obrestad, Grospiellier und Hansen war gleich zu Beginn ein sehr starker Tisch im Mittelpunkt des Interesses. Hansen und Grospellier mussten die Segel streichen während sich Annette Obrestad für die zweite Runde qualifizieren konnte. 236 Spieler buchten sich vor Toreschluss ein und der Preispool wuchs auf 2.976.465 Euro. Der Turniersieger darf sich auf einen Scheck in Höhe von 878.057 Euro freuen.

Folgende Spieler kommen für den Turniersieg nicht mehr in Frage: Sebastian Ruthenberg, Boris Becker, Johnny Lodden und auch Markus Golser verloren die Chips und fanden sich im Zuschauerbereich wieder.

Insgesamt qualifizierten sich 184 Spieler für den Tag 2, darunter auch Alex Kravchenko und Vanessa Rousso. In der zweiten Runde sollten die Geldränge erreicht werden, dies gelang überraschend schnell. Die aggressive skandinavische Spielweise spart hier eindeutig Zeit 🙂 Als zum „Feierabend“ ausgerufen wurde, waren nur noch 40 Spieler im Rennen.

Neben Annette Obrestad blieben auch Isabelle Mercier und Luca Pagano auf der Strecke. Das Topfeld für den 3. Tag sieht so aus:

Anders Langset — 326,800
Rasmus Nielsen — 254,700
Peter Hedlund — 236,500
Fredrik Boberg — 213,900
Tore Lagerborg — 192,000
Christian Saxin — 166,500
Michael Aston — 155,200
Martin Wendt — 147,700
Jens Kyllönen — 143,700
Ramzi Jelassi — 143,600