Während Daniel Negreanu sich in Fahrt „twittert“ (er regt sich maßlos über reduzierte Startstacks für Spieler die sich später registrieren auf), haben sich andere in Fahrt gespielt.

Benny Spindler schaffte es beispielsweise an den Finaltisch den er mit einem anständigen Stack beginnen darf. Als Chipleader startet mit Martins Adeniya ein Lokalmatador und mit nicht einmal 10% von Adeniya‘s Stack hofft Miroslav Benes als Shortstacker auf (s)ein großes Pokerwunder.

Bereits am dritten Tag des Events wurden die Geldränge erreicht und die Engländer konnten sich nach vorne spielen. Nachdem die Einheimischen in den ersten beiden Tagen unter dem Radar spielten, wurden in der dritten Runde die Stacks gebaut. Am Ende des Tages waren 5 der Top 10 Plätze mit UK-Spielern besetzt.

62 Spieler qualifizierten sich für den Tag 4. Mit Doyle Brunson, Sebastian Ruthenberg, Brian Hastings und Jason Mercier gingen leider reichlich Schauwerte verloren.

Am Tag 4 spielte sich das Feld dann planmäßig auf 24 Teilnehmer herunter. Der Schwede Matthias Bergstrom hatte sein Momentum und konnte sich die Führung sichern. Mit Barny Boatman, Marvin Rettenmaier, Humberto Brenes und Roberto Romanello erwischte es weitere bekannte Namen.

Die ganz großen Namen fehlen also im Finale der EPT. Dies dürfte Benny Spindler sehr recht sein – der Deutsche spielte bisher ein starkes Turnier und hat im Vergleich zu den restlichen Finalisten für die meisten Eliminierungen gesorgt. Ein Spaziergang ist dennoch nicht zu erwarten, sowohl Adeniya als auch der Zweitplatzierte aus Schweden – Mattias Bergstrom – haben viel Erfahrung. Gleiches gilt für den Amerikaner Steve O‘Dwyer der zwar mit kleinem Stack schnell auf Risiko spielen muss, nach einem eventuellen „Aufdoppeln“ aber zu den Favoriten zu zählen ist.