Katja Thater verlor schon am ersten Tag die Chips … aber was gibt es Neues?

 

Den ersten Starttag nutzen 208 Spieler um sich einen Startstack zu kaufen. U.a. waren Roland de Wolfe, Katja Thater, Arnaud Mattern, Jason Mercier und Titelverteidiger Sebastian Ruthenberg am Start. Neben Thater schied auch Michael Keiner aus. Für Mercier und Ruthenberg (AQs vs 66 ohne Hilfe bei den Community-Cards) lief es ebenfalls nicht rund … Chinesepoker im Hotelzimmer kann ja auch Spass machen ^^ Hier könnten auch Luca Pagano und Johnny Lodden dazu stossen … auch diese zwei Pro's schafften es nicht in die Runde 2.

 

Am Tag 1 B registrierten sich weitere 270 Spieler. Für €8,300 kauften sich diverse Pro's ein. Lex Veldhuis hatte einen Blitzstart und konnte seinen Chipstack von 30k innerhalb von einer Stunde auf 100k pushen. An Veldhuis Tisch war Daniel Negreanu zu finden. Der hatte eher schlechte Laune … bei einem spontanen Foto mit Fans wurde die Geldbörse gestohlen. Weitere große Namen im Feld: John -miami- Cernuto, Peter Eastgate, Carlos Mortensen, Robert Mizrachi und Boris Becker.

 

Insgesamt nehmen am Event somit 478 Spieler teil. Im letzen Jahr gab es mit 619 Spielern noch deutlich mehr Andrang … der Teilnehmerschwund ist also kein Privileg der WPT. Trotzdem lohnt sich der Preispool, dieser liegt bei immerhin 3,382,000 Euro. Der Turniersieger wird sich über €850,000 freuen dürfen. Die ersten 72 Plätze werden bezahlt.

 

Mit den letzten Chips verloren Boris Becker, Peter Eastgate und auch Benjamin Kang schon die Chance auf den Titel. Immerhin 249 Spieler durften sich noch Hoffnungen machen und mit den erspielten/verteidigten Chips die zweite Runde beginnen.

 

Am Tag 2 des Events war Lex Veldhuis eine der großen Überraschungen. Nachdem der PokerStars Pro in rekordverdächtiger Zeit seinen Startstack doppelte, hielt er sich kontinuierlich im oberen Bereich des Teilnehmerfeldes auf. Aber viele Chips sind niemals eine Garantie … nach vielversprechendem Turnierbeginn als Bubbleboy auszuscheiden ist trotzdem eine bittere Erfahrung. Drei fiese Setups zerstörten die Titelhoffnung. Mit KK in AA kostete 120k Chips. Kurz vor dem Ende des Spieltages floppte Veldhuis ein Set 5er und wurde gerivert (der Gegner machte eine Straight). Am Bubble pushte der Holländer dann seinen Shortstack mit AJo und traf auf AKo.

 

In der zweiten Runde erwischte es leider auch deutsche Spieler: Sandra Naujoks, Florian Langmann und Nasr el Nasr, Benny Spindler, Tim Kahlmeyer, Friedrich Kranz und Cort Kibler-Melby gingen auf dem Weg zum Preisgeld verloren. Neben Dragan Galic schieden auch Daniel Negreanu, Freddy Deeb, John Cernuto, David Williams und Robert Mizrachi aus.

 

Nachdem sich das Feld auf 100 Spieler reduzierte, begann allmählich die Bubblephase und die Action verlangsamte sich.  Mit Bertrand Grospellier und Noah Boeken sind noch zwei schwere Kaliber im Rennen. Angeführt wird das Feld allerdings von Matt Lapossie und Marc Goodwin. Hier ein Blick auf die Chipcounts für die Runde 3:

 

Matt Lapossie: 705,000
Marc Goodwin: 497,000
Carter Phillips: 420,000
Bertrand Grospellier: 415,000
Jens Kyllonen: 407,000
Toni Ojala: 385,000
Michael Mcdonald: 290,000
Matt Woodward: 224,000
Roland de Wolfe: 212,000
Cornel Andrew Cimpan: 210,000