reinkemeierNach dem Grand-Final gab es eine weitere Herausforderung in Monaco: Das € 25k Buy-In High-Roller-Event.

113 Spieler registrierten sich für dieses Event und sorgten für einen prall gefüllte Preisgeldpool. Tobias Reinkemeier hatte einen guten Start in das Turnier, wurde direkt Chipleader und preschte auf diesem Niveau durch das gesamte Turnier inklusive Finaltable.

Wie bei hochpreisigen Turnieren üblich, war die Creme de la Creme am Start. Das Team PokerStars verlor bereits in den ersten Blindleveln Negreanu, Greenstein, Mercier, Rousso, Minieri und auch den Bobele Becker. Aber auch andere Spieler hatten kein Glück: Mortensen, Boeree, Seidel, Tilly, Laak und John Juanda wären hier zu nennen.

41 Spieler schafften es in die zweite Runde und durften auf einen Zahltag hoffen (alle Finaltischspieler waren im Geld). Auf dem Weg zum Preisgeld gingen noch Spieler wie Gus Hansen, Luke Schwartz und Antoine Saout verloren.

Reinkemeier verlor zwar die Führung an Dori Yacoub war aber mit 826k an Chips lediglich 300k hinter dem neuen Chipleader aus Libanon.

Aber die Libanesen konnten kein „Double“ landen. Mit KK holte sich Reinkemeier den Chiplead im Finale zurück und mit einem gigantischen Pot konnte er dann auch Yacoub vom Tisch nehmen. Der Libanese feuerte über drei Strassen mit Bottom-Pair seine Chips in die Mitte und Reinkemeier behielt die Nerven und callte auch am River mit Top2Pair.

Im Heads-Up gab es dann eine interessante Auseinandersetzung mit Olivier Busquet. Die Spieler kannten sich von diversen Online-Heads-Up-Begegnungen … das Duell war also sehr taktisch angelegt. Das bessere Ende konnte Reinkemeier mit QQ für sich verbuchen und kassierte €956k Preisgeld.

Hier das Endergebnis:

1. Tobias Reinkemeier – €956,000

2. Olivier Busquet – €597,600

3. Dori Yacoub – €358,500

4. Tom Marchese – €263,000

5. Paul Berende – €191,200

6. Sorel Mizzi – €143,400

7. Allen Bari – €109,900

8. Michael Friedrich – €81,300