Die ersten Tage im großen Finale Monte Carlo sind gespielt und die Action ist wie erwartet hochklassig. Am ersten Starttag blieb der Ansturm auf die Tische allerdings hinter den Erwartungen zurück. Lediglich 108 Teilnehmer nutzten Tag 1a (Vorjahr 273). Am Starttag schlug sich Boris Becker bis zur letzten Hand durch, verlor dann aber seine Chips und konnte seinen guten Lauf aus dem vorherigen EPT-Event leider nicht wiederholen.

Am Tag 1b gab es dann den erhofften Run auf die Tische und mit 423 Spielern wuchs das Teilnehmerfeld immerhin auf 533 Spieler. Damit wurde der Vorjahreswert zwar nicht erreicht … aber unzufriedene Gesichter gab es keine.

Lange Gesichter machten allerdings die ausgeschiedenen Spieler. Dazu zählten Kevin MacPhee, Max Lykov, Ivan Demidov, Vanessa Selbst, Gus Hansen, Chris Moneymaker, Viktor Blom, Scott Seiver und Patrik Antonius.

Nach Tag 2 hat sich Norwegens Pokerexport Johnny Lodden die Führung erspielt und darf mit 605k Chips im Stack auf den Finaltisch hoffen. Ebenfalls mit großen Stacks ausgestattet und damit direkte Verfolger von Lodden sind Noah Schwartz, Steve O‘Dwyer, Freddy Deeb, Daniel Negreanu und Jason Mercier.

Und diese Namen sind natürlich bei so einem Event nur die Spitze des Eisbergs. Im Rennen und niemals zu unterschätzen sind auch Chad Brown, Victor Ramdin, Ville Wahlbeck, Andrew Lichtenberger, Annette Obrestad, John Juanda und „Brit-Proll“ Luke Schwartz.

Auch am zweiten Turniertag mussten bekannte Pro‘s die Stühle räumen: Barry Greenstein, Marcel Luske, Humberto Brenes und Vicky Coren sind hier zu nennen.

Am dritten Tag geht es für die 105 Spieler in Richtung Geldränge und vielleicht gibt es einen prominenten Bubbleboy … ab Platz 80 darf man aufatmen.