Nachdem am dritten Tag des Turniers 78 Spieler ausschieden, waren die Geldränge erreicht und das erste Teilziel für die verbleibenden 90 Teilnehmer ebenfalls.

Mit Raphael Kroll war ein Franzose Chipleader und während ein weiterer prominenter Landsmann -nämlich Bertrand Grospellier- noch im Rennen war, schied Isabelle Mercier in dieser Runde aus.

In der vierten Runde wurde das Feld auf 24 Spieler ausgedünnt und unter den Opfern war einmal mehr der Chipleader zu finden. Kroll konnte zwar ElkY um seine Chips erleichtern, scheiterte dann aber auf Platz 31.  Der Kanadier Alex Wice nahm den Franzosen aus dem Spiel und übernahm damit die Rolle des Gejagten/Chipleaders. Mit fast doppelt soviel Chips wie der nächste Verfolger (Laurent Polito) sah der Tag 5 vielversprechend aus.

Die 24 Überlebenden spielten den Tag 5 zu Beginn zurückhaltend und so dauerte es mehr als eine Stunde bis der erste Spieler in die Zuschauerränge geschickt wurde. Dann änderte sich die Dynamik und es dauerte lediglich 4 Blindlevel bis die acht Finalisten feststanden. Der Schwede Martin Jacobson übernahm die Führung und durfte den Finaltisch mit den besten Aussichten beginnen. Alex Wice gab seine Führung zwar nicht kampflos an den 23jährigen Skandinavier ab, musste aber mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen  – immerhin konnte Jacobson keine große Führung erspielen.

Bereits auf Platz 14 erwischte es den letzten Deutschen im Feld. Fabian Holling kassiert für diesen Platz immerhin €30,000 Preisgeld.

Im Finale überholte der 47jährige Franzose Lucien Cohen dann sowohl Wice als auch Jacobson. Der Franzose feierte jede gewonnene Hand und auch nach dem Titelgewinn war noch ausreichend Enthusiasmus vorhanden.

Im Dreikampf waren Wice und Jacobson zwar noch in Führung aber mit QQ vs AQ von Wice holte sich Lucien einen Riesenpot und die Führung für das Heads-Up (Wice schied mit dieser Hand aus). Im Zweikampf wanderten die Chips dann nur in eine Richtung und der Sieg war mit AK vs 76s und keiner Hilfe auf dem Board dann amtlich. Mit dem Scheck über € 880,000 kann der Betreiber einer Schädlingsbekämpfungsfirma gegen unerwünschte Tiere ordentlich aufrüsten.

Hier das Endergebnis:

1. Lucien Cohen – Frankreich – € 880,000

2. Martin Jacobson – Schweden – € 560,000

3. Alex Wice – Kanada – € 330,000

4. Julien Claudepierre – Frankreich – € 260,000

5. Kaspars Renge – Lettland – € 200,000

6. Kenny Hallaert – Belgien – € 155,000

7. Anthony Hnatow – Frankreich – € 110,000

8. Ruslan Prydryk – Ukraine – € 66,800