Frederik Jensen konnte sich den Titel und die Siegprämie sichern. Damit gewinnt nach Mickey Petersen erneut ein Däne ein EPT-Event.

477 Spieler aus 46 Ländern waren angetreten um am Ende die Chips in Richtung Jensen zu spielen. Nachdem diese Aufgabe erledigt war, freute sich der junge Spieler über einen Scheck in Höhe von $652,131. Der Däne ist in Sachen Turnierpoker kein unbeschriebenes Blatt. Er schaffte es bereits auf einen zweiten Platz während der Aussie Millions und spielte im letzten Jahr am Finaltisch der EPT Vilamoura.

An den Tagen 3 und 4 des Turniers konnte sich mit dem Kanadier Mike McDonald ein Profi in Szene setzen. Mit Olivier Busquet, Melanie Weisner, Alex Kravchenko, Kevin MacPhee, Johnny Lodden, Barny Boatman und David Benyamine setzte aber auch das große Favoritensterben ein. Für McDonald war kurz vor dem Finaltisch Feierabend. Er riskierte seine Chips mit TT und verlor den Coinflip gegen AK. „That's Poker Folks“.

Während am Finaltisch die Shortstacks zuerst die Stühle räumten, erwischte es den als Chipleader gestarteten Lokalmatador Ricardo Ibanez auf Platz 5 überraschend früh. Während der Spanier in den vorherigen Tagen sehr aggressiv spielte, hielt er sich beim Finale auffallend zurück. Die Taktik-Änderung  (vielleicht war er auch nur Card-Dead) führte nicht zum gewünschten Erfolg – nach einigen Stunden pushte er mit A2 aus dem BigBlind … er setzte den Raiser (Stoenescu) vermutlich auf einen Stealversuch  der Rumäne drehte aber mit QQ ein Monster um und sorgte für mehr Platz am Tisch.

Die letzten drei Spieler im Turnier verständigten sich auf einen Deal, der Drittplatzierte Stoenescu hielt zum Verhandlungszeitpunkt mehr Chips als der Engländer MacIntyre und freute sich deshalb über ein höheres Preisgeld.

Die letzten 3 spielten um verbleibende 110k Euro Preisgeld + Bracelet (Wert ca. 10k) Mit einem Deal im Rücken war viel Druck aus dem Match genommen – dementsprechend schnell nähert sich der Feierabend.

Nach 20 Minuten schied der Rumäne aus und machte den Weg für das abschliessende Duell frei. Zu Beginn hatte Jensen eine 2:1 Chipführung gegen MacIntyre und baute diese Führung  rasch aus. Nach nur 15 Minuten war der Zweikampf entschieden und die Siegesfeier konnte beginnen.

Hier ein Überblick auf das Resultat (Deal ist berücksichtigt)

1. Frederik Jensen – Dänemark –   €495,000

2. Fraser MacIntyre – Großbritannien –   €290,000

3. Andrei Stoenescu  – Rumänien – €330,000

4. Bruno “Kool Shen” Lopes   – Frankreich – €140,000

5. Ricardo Ibañez Rodriguez  – Spanien – €115,000

6. Ilan Boujenah  – Israel –   €92,000

7. Nicolas Levi  – Frankreich – €69,450

8. Jason Duval  – Kanada – €48,000