Der Belgier schlug 744 Gegner und kassierte für den Titel einen Scheck in Höhe von 712,000 Euro.

Im Heads-Up einigte sich Kitai mit dem Kanadier Andrew Chen auf eine Verteilung des Preisgeldes … den dadurch „verpassten“ 100,000 Euro wird Kitai höchstens ein wenig nachtrauern.

Weder Kevin MacPhee noch Vladimir Geshkenbein schafften es durch den Tag 4. Damit fehlte es am letzten Tisch etwas an prominenten Namen bzw. außergewöhnlichen Spieltaktiken. Für das Finale qualifizierten sich auch einige Deutsche, auf dem Weg zum Titel ging denen leider die Puste (in Form von Chips) aus. Die besten Aussichten hatte Mario Puccini. Er hielt kurzzeitig die Führung bevor ein Monsterpot verloren ging und das Turnierende einläutete. Für die Plätze 5,4 und 3 gab es aber auch ganz anständige Prämien.

Kitai – der den Tag als Chipleader begann – spielte ein fehlerloses Finale und landete mit Chen verdient im abschließenden Zweikampf. Die beiden Spieler kannten sich bereits vom Flugplatz. Dort traf man sich bei der Ankunft und teilte sich ein Taxi in's Hyatt. Solche zufälligen Taxifahrten scheinen positives EPT-Karma zu erzeugen – Nachahmung kann empfohlen werden 🙂

Trotz Deal dauerte das Heads-Up noch 2 Stunden – um die im Preispool verbliebenen 80,000 Euro wurde also anständig gekämpft. Chen hatte eine leichte Führung und baute mit aggressiver Spielweise viel Druck auf. Sein Gegner ließ sich nicht zu Fehlern verleiten und hatte bei den großen Pötten das nötige Glück – das zeigte sich auch in der letzten Hand … diese gewann er  mit K7 gegen AQ.

Mit diesem „Suckout“ geht zum ersten Mal ein EPT-Titel nach Belgien und der 29jährige gehört nun zum erlesenen Kreis der Triple-Crown-Gewinner.

Hier das Ergebnis im Überblick:

1. Davidi Kitai (Belgien) * $941,488

2. Andrew Chen (Kanada) *  $810,579

3. Andre Morath (Deutschland)  * $383,471

4. Mario Puccini (Deutschland) * $290,909

5. Bahadir Kilickeser (Deutschland) * $227,438

6. César García (Spanien) * $175,868

7. Marc Wright (UK) * $128,264

8. Pratyush Buddiga (USA) * $95,207