$10,300 waren zu investieren und für Kevin Schulz war dies vermutlich die rentabelste Investition in diesem Jahr. Er gewann das Main Event beim PokerStars Caribbean Adventure und kassierte hierfür 1,491,580 Dollar.

Während im Vorjahr 1031 Spieler an die Tische strömten, kamen dieses Mal 816 Spieler an die Kasse. Das Preisgeld summierte sich auf 7,9 Millionen und wurde auf die ersten 119 Plätze verteilt.

Im Lauf der sechs Turniertage kämpften natürlich viele Pro’s um einen frühen Turniererfolg im noch jungen 2015. Aber Faraz Jaka, Vanessa Selbst, Eugene Katchalov, Chris Moneymaker, Daniel Negreanu, Bertrand Grospellier, Liv Boeree und viele andere Prominente schafften es nicht einmal in die Nähe des Finaltisches.

Am dritten Tag platzte die Bubble. Die 175 verbleibenden Spieler kämpften um die Rendite und am Abend trennte sich dann die Spreu vom Weizen. Bubbleboy wurde der Deutsche Arne Kern, der mit AK gegen TT seine letzten Chips verlor. Nur 75 Teilnehmer hatten am Ende des Tages noch Munition für Runde 4.

Am vierten Tag zog Ronaldo das Interesse auf sich. Der Team PokerStars Pro hatte es tatsächlich durch das Feld geschafft und war mit 500k Chips ausreichend munitioniert. Er hätte also durchaus für eine Überraschung sorgen können. Hätte hätte Fahrradkette. Die Fußballlegende aus Brasilien machte zwar den gesamten Spieltag am „featured Table“ eine passable Figur, verlor zu guter Letzt aber seine Chips an Eugene Mattar, der zu diesem Zeitpunkt das Turnier dominierte. Dem Milliardär (u.a. Besitzer einer Autovermietung) gingen am fünften Spieltag auf Platz 12 die Chips aus. Der Brasilianer versuchte sich mit AJ aufzudoppeln, musste sich aber AT des Gegners geschlagen gegeben, da dieser TwoPair gefloppt hatte.

In das Finale startete Chance Kornuth als Chipleader, auf Platz 3 war der Stack allerdings verloren. Der deutsche Niklas Hambitzer erwischte einen guten Start und konnte vorübergehend sogar die Führung erkämpfen, der Lauf hielt aber nicht an und für Niklas war auf Platz 4 Feierabend.

Im Dreikampf hatte sich Schulz bereits von seinen Kontrahenten abgesetzt und baute seinen Stack weiter auf. Zum Heads-Up lag er bereits mit 4:1 vorne und Diego Ventura konnte sich nicht zurück ins Spiel doppeln.

Schulz, der in Chicago lebt, ist bereits seit 10 Jahren im Turnierpoker aktiv und cashte regelmäßig. Nun verbuchte er seinen (bisher) größten Erfolg und zeigte sich dementsprechend begeistert.

Das Endergebnis im Überblick:

1. Kevin Schulz – USA – $1,491,580

2. Diego Ventura – Peru – $907,080

3. Chance Kornuth – USA – $641,140

4. Niklas Hambitzer – Deutschland – $482,820

5. Juan Martin Pastor – Argentinien – $380.720

6. Rami Boukay- USA – $285,740