Der Amateurspieler aus deutschen Landen spielt ausschließlich das EPT-Event in Berlin und konnte bereits in den Vorjahren mit einem 9. und einem 17. Platz gute Ergebnisse einfahren. In diesem Jahr holt er den Titel und eine Prämie von €880,000.

Am fünften Turniertag wurden die Finalteilnehmer gesucht und gefunden. Mit Olivier Busquet schied der prominenteste Spieler relativ früh aus. Als sich das Feld bis zur Finaltable-Bubble gelichtet hatte, wurde die Geduld der Spieler auf eine harte Probe gestellt. Insgesamt dauerte es mehr als sechs (!) Stunden, bevor der letzte Spieler den Stack verlor – Der unglückliche Russe (Dashgyn Aliev) sorgte sowohl bei Railbirds, Veranstalter und Spieler für kollektives Aufatmen, als er kurz vor Mitternacht den Weg/Platz für die letzte Runde freimachte.

Mit fünf Deutschen und je einem Niederländer, Russen und Dänen war der Tisch zwar von deutschen Landsleuten dominiert aber trotzdem mit internationalem Touch versehen 🙂

Als Chipleader durfte Robert Haigh den Tag beginnen und der spätere Sieger positionierte sich bereits auf Platz 2.

Nachdem am Vortag als letzter Spieler ein Russe den Stuhl räumte, begann auch am Finaltag ein russischer Spieler mit den Bustouts. Für Roman Korenev lief nichts zusammen und er verlor seine Chips mit AQ gegen JJ und danach mit JJ gegen 44. Auf den Plätzen 4 und 3 schieden dann der Niederländer Vos und Däne Frost aus. Das Heads-Up wurde damit eine deutsche Angelegenheit zwischen Haigh und Pidun.

Das Duell begann Pidun mit einem großen Vorsprung und Haigh konnte das Blatt nicht mehr wenden. Als er mit AK beim Doppeln scheiterte, war das Turnier beendet und Pidun durfte in die Fotosession, Interviews und zur Siegesfeier.

Ergebnis und Preisgeld:

  1. Daniel Pidun – €880,000
  2. Robert Haigh – €531,000
  3. Lasse Frost – €325,000
  4. Pascal Vos – €255,000
  5. Alexander Helbig – €202,200
  6. Roman Herold – €155,000
  7. Julian Thomas – €110,000
  8. Roman Korenev – €77,000