eptgrandfinalDas Ende der Veranstaltung ließ überraschend lange auf sich warten. Erst nach 17 Stunden war der letzte Tag des EPT Finales entschieden. Buonanno gewann den zehnstündigen Heads-Up-Marathon und kassierte $1,24 Millionen Euro Prämie.

Insgesamt waren 650 Spieler angetreten und kämpften um einen möglichst großen Teil des Preisgeldes, dieses summierte sich auf satte €6,5 Millionen.

Natürlich war die Creme de la Creme der Pokerwelt angetreten und sorgte für einen langen und schweren Weg in die Geldränge.

Neben Chris Moneymaker mussten auch Liv Boeree, Viktor Blom, Gus Hansen, Annette Obrestad, Sorel Mizzi, Antonio Esfandiari und Phil Ivey die Stühle früh räumen. Viel Medieninteresse verbuchte Vicky Coren, die nach dem zweiten EPT-Sieg in ihrer Karriere hier auf den dritten Streich hoffte. Diese Sensation blieb allerdings aus und auch die sympathische Engländerin musste sich in die Zuschauerränge begeben.

Am dritten Tag war schließlich der Großteil der Spieler ausgeschieden und die bezahlten Plätze erreicht.

Nachdem Ville Wahlbeck (26.), Dani Stern (21.) und Scott Clements (20.) ausschieden, fehlte es dem Finaltisch an prominenten Namen.

Immerhin starteten in das Finale mit von Toperczer, Mönnig und Bredthauer drei Deutsche, von denen leider keiner maßgeblich in den Endspurt eingreifen konnte. Als Shortstacks gestartet war das Schicksal von Bredthauer und von Toperczer früh besiegelt. Malte Mönnig schaffte es auf Platz 3 und sorgte damit für eine positive Überraschung. Für die „Bronzeplatzierung“ kassierte der Kölner 547,000 Euro, Bredthauer hatte sich übrigens über PokerStars mit einem Einsatz von nur $1,60 qualifiziert und erhielt für den achten Platz 128,800 Euro. Für sein erstes Live-Event ein gigantischer ROI-Wert …

In das Heads-Up schaffte es neben Buonanno der als Chipleader gestartete Jack Salter. Als der epische Zweikampf begann, lag der Engländer knapp in Führung, sein aus Italien stammender Kontrahent hielt aber erfolgreich gegen. Salter hatte allen Grund zu verzweifeln, er lag die meiste Zeit in Führung und konnte mehrfach seine Chips vorteilhaft in die Mitte bringen. Das Glück hatte in den 10 Stunden Spielzeit eindeutig der Südländer auf seiner Seite der nach 311 Händen mit A4 vs. K7 alle Chips auf seine Seite gespielt hatte.

Das Ergebnis:

1. Antonio Buonanno – Italien – €1,240,000

2. Jack Salter – UK – €765,000

3. Malte Moennig – DE – €547,000

4. Mayu Roca – Kolumbien – €419,000

5. Magnus Karlsson – Schweden – €332,000

6. Sebastian von Toperczer – DE – €258,300

7. Kenny Hicks – USA – €188,500

8. Sebastian Bredthauer – DE – €128,800