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EPT
Kevin MacPhee holt sich die Million in Berlin
Montag, 08. März 2010 um 16:16 Uhr
Die EPT in Berlin hat einen Gewinner. Der Amerikaner MacPhee konnte sich Online für das Turnier qualifizieren, ging als Chipleader in's Finale und machte den Durchmarsch.
Natürlich war es nicht ganz so einfach. Vor dem Triumph gab es einen langen Zweikampf mit Ilari Tahkohallio. Der Finne musste sich aber zum Schluss mit dem zweiten Platz und einem Trostpflaster in Höhe von € 600,000 begnügen. MacPhee begann das Heads-Up mit einer Führung die der Gegner aber aufholen konnte. In den nächsten 3 Stunden schenkten sich die Kontrahenten nichts ... eine Straight besiegelte dann das Happy-End für den Online-Pro aus Amerika.
Die deutschen Spieler mussten sich leider früh aus dem Finale verabschieden. Weder Nico Behling (mit AQ all-in) noch Marco Neumann (AK all-in) konnten sich aufdoppeln und gingen früh in die Zuschauerränge. Die beste Platzierung schaffte Marcel Koller der auf Platz 6 mit AQ ausschied. Hier das Endergebnis im Überblick:
1 – Kevin MacPhee — USA — € 1.000.000
2 – Ilari Tahkokallio — Finland — € 600.000
3 – Marc Inizan — France — € 350.000
4 – Artur Wasek — Poland — € 280.000
5 – Ketul Nathwani — UK — € 210.000
6 – Marcel Koller — Switzerland — € 165.000
7 – Marko Neumann — Germany — € 120.000
8 – Nico Behling — Germany — € 72.000
EPT Berlin – Überfall, Finaltable und Live-Stream
Sonntag, 07. März 2010 um 09:36 Uhr
Die EPT Berlin wird leider in der Pokergeschichte mit einem negativen Ereignis verknüpft bleiben …
Aber erst mal ein Schnelldurchlauf zum bisherigen Turnierverlauf: Den Tag 2 erreichten 484 Spieler und gegen Mitternacht konnten noch 124 Spieler Chips eintüten. Neben George Danzer schieden auch Benjamin Kang, Michael Keiner, Sebastian Ruthenberg, Boris Becker, Katja Thater, Florian Langmann, Nasr El Nasr, Charlotte Roche und Vicky Coren aus. Ungewöhnlich kurz war die Bubblephase. Innerhalb von 2 Händen flogen 4 Spieler aus dem Turnier und so sparten sich die Spieler das berüchtigte „Hand-for-Hand“.
Der dritte Tag war ebenfalls noch „Business as Usual“. Das Feld wurde in neun Stunden auf 24 Spieler minimiert und der 29jährige Online-Pro Kevin –ImaLuckSac- MacPhee hatte als Chipleader glänzende Aussichten für das Erreichen des Finaltisches. Direkt auf den Fersen war ihm Theo Jorgensen und auch der bisher Führende Stefan Huber konnte sich im Spitzenfeld halten. Mit Johannes Strassmann und Jude Ainsworth sind weitere bekannte Pro’s im Rennen.
Nicht mehr dabei: Marcel Luske, Bruno Fitoussi und Max Pescatori.
Den verbleibenden Spieler wurde dann am Tag 4 mulmig. Neben dem bekannte Spielstress in Richtung Finaltable fand –zum ersten Mal in der Geschichte der EPT- ein Raubüberfall statt. Fünf oder Sechs maskierte und teilweise bewaffnete Männer stürmten in das Grand Hyatt. Die Täter waren ausschließlich auf das Geld in den Kassen fixiert und lieferten sich kleinere Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitspersonal. Es fielen zwar keine Schüsse - Trotzdem entstand im Spielsaal natürlich ein Tumult. Ca. 500 Personen warfen sich unter die Spieltische und viele Leute versuchten panisch die Notausgänge im hinteren Bereich zu erreichen. Da die Security vorsorglich das Licht im Saal gelöscht hatte, gab es manche Stürze und Schreie.
Insgesamt verlief der Überfall glimpflich. Es wurde niemand verletzt, die Täter entwischten der Polizei mit €800,000 Beute und der Spielbetrieb wurde nach 4 Stunden wieder aufgenommen. Die Polizei wertet nun sämtliches Bildmaterial aus dem Casino aus und hofft so auf einen schnellen Fahndungserfolg.
Auf dem Weg zum Finale gingen dann folgende Spieler verloren:
Stefan Huber, der Schweizer konnte seinen bisherigen Turnierlauf leider nicht fortsetzen und musste sich mit dem 15. Platz und €25k Preisgeld zufrieden geben. Der PokerStars-Pro Jude Ainsworth konnte €23,500 für Platz 19 kassieren und dann den Flug in die irische Heimat buchen. Auch Johannes Strassmann kassierte die €23,500 als er auf Platz 23 ausschied.
Hier die Finalisten inkl. Chipstacks im Überblick:
Marko Neumann — 2,185,000
Marc Inizan — 3,655,000
Kevin MacPhee — 6,070,000
Artur Wasek — 3,530,000
Marcel Koller — 3,590,000
Nico Behling — 960,000
Ketul Nathwani — 4,685,000
Ilari Tahkokallio — 3,940,000
Ab 12.00 Uhr beginnt der Live-Stream vom Finaltable. Hier der Link:
EPT Berlin - Tag 1B
Donnerstag, 04. März 2010 um 16:43 Uhr
Während am ersten Starttag noch einige Sitzplätze an den Tischen zur Verfügung standen, war der Tag 1B ausverkauft. Mehr als 600 Spieler wollten ein Ticket und die Veranstalter mussten die vorhandenen 500 Plätze nach besten Kräften aufstocken. Am Ende konnten sich 557 Spieler am zweiten Starttag auf die Jagd nach dem Titel machen und einige Unglücksraben mussten ohne Ticket auskommen und sich in den Zuschauerrängen beruhigen.
Mit insgesamt 945 Spielern beträgt der Preispool € 4,725,000. Der Sieger erhält die garantierte Summe von 1 Million Euro aber auch der Zweitplatzierte bekommt mit € 600,000 eine Superprämie überwiesen.
Florian Langmann und Johannes Strassmann konnten sich durch das große Feld in die nächste Runde spielen. Dieses Kunststück gelang auch Charlotte Roche und Boris Becker. Auf der Strecke blieben neben Jan Heitmann u.a. auch die Titelverteidigerin Sandra Naujoks. Am Tag 2 werden ca. 500 Überlebende der Starttage zusammentreffen.
EPT Berlin
Mittwoch, 03. März 2010 um 16:56 Uhr
Nachdem es am Vortag im Club E4 eine "Welcome-Party" gab, hat nun das Event begonnen. Insgesamt wird es 2 Starttage geben und am ersten Tag registrierten sich 389 Spieler und berappten das Eintrittsgeld (€5k). Für den Tag 1B rechnen die Organisatoren mit deutlich mehr Ansturm.
Der Russe Kfiy Yuman konnte sich in dieser ersten Runde in Führung spielen, am Ende des Tages packte er 213,500 Chips ein. Auch für George Danzer, Nasr El Nasr, Juha Helppi lief es sehr gut - der Startstack konnte jeweils deutlich ausgebaut werden. Mit Katja Thater, Sebastian Ruthenberg, Vicky Coren, Benjamin Kang und Michael Keiner schafften es weitere bekannte Gesichter in den Tag 2.
Ausgeschieden sind u.a. Arnaud Mattern, Tom McEvoy, Dragan Galic und Anthony Lellouche.
Von den 389 Spielern dürfen zum Feierabend 202 Spieler weiter vom Titel und einer Million Euro träumen.
EPT Kopenhagen – Anton Wigg holt sich den Titel
Montag, 22. Februar 2010 um 16:24 Uhr
Am vierten Tag versammelten sich die 27 Überlebenden des Vortages und es galt die Finalteilnehmer zu ermitteln. Das ganze Unterfangen gestaltete sich schwieriger als angenommen und am Ende wurden aus den geplanten acht Finalisten doch neun Spieler.
Der Chipleader Romanello musste zwar Federn lassen … konnte am Ende aber mit einem Average-Stack ganz zufrieden in Richtung Finaltisch blicken. Für Peter Eastgate lief der Tag besch…..eiden. Bereits im ersten Blindlevel verlor er seinen Stack und durfte die Hoffnungen auf den EPT Titel zuhause begraben.
Mit dem neunköpfigen Finaltable setzte sich der EPT-Marathon dann fort. Nach vielen „Auf und Ab’s“, taktischen Spielereien und noch mehr Folds konnte der 22jährige Schwede Anton Wigg das Turnier zum Abschluss bringen. Vorher hatte er u.a. Romanello mit AA eliminiert.
Auch im abschließenden Zweikampf gegen De Vivo war vorsichtiges Abtasten angesagt. Keiner wagte sich zu sehr aus der Deckung … die Verteidigung des eigenen Stacks stand bei jeder Entscheidung im Vordergrund. Deshalb dauerte das Duell fast vier Stunden bevor sich Wigg durfte sich über einen Scheck in Höhe von € 494,000 freuen.
Damit dauerte der letzte Tag der EPT Kopenhagen annähernd 12 Stunden … die Finalisten dürften trotzdem mit dem Stundenlohn zufrieden sein.
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