Joe Serock mit unverhofftem Geldregen. Der Pokerpro hatte in der Garage seines Kumpels Jeff Madsen eine Tasche liegen lassen. Nach 18 Monaten erinnerte ihn Madsen daran. Serock hatte die Tasche völlig vergessen und freute sich, als er neben einigem Zeugs auch 30,000 Dollar in Chips fand. Professionelles Bankrollmanagement dürfte anders aussehen.


WPT mit Karibik-Event. Ausflüge in die Karibik sind bei den Pokerspielern sehr beliebt und auch die World Poker Tour machte bereits gute Erfahrungen auf St. Maarten. Die Organisatoren haben deshalb auch in der 13. Saison einen Tour-Stopp in Strandnähe eingeplant. Die Spieler können vom 3. bis zum 7. November im Casino Royale die Tische nutzen und in der Freizeit Sonne tanken. Satellites in den Pokerurlaub sollten zum Pflichtprogramm für ambitionierte Turnierspieler gehören.


Übernahme von PokerStars auf gutem Weg. Diverse Regulierungsbehörden hatten beim Aufkauf von PokerStars durch Amaya-Gaming zuzustimmen. Diese Hürde ist inzwischen genommen und nun sind noch die Aktionäre der Unternehmen gefragt. Bis Ende September soll das Geschäft abgewickelt sein, dann dürfte der Marktführer die Fühler in Richtung US-Markt ausstrecken. Der dort vor sich hinplätschernde Markt könnten einen Boost vertragen.


Negreanu holzt in die Außenpolitik. Das Sprachrohr der Pokergesellschaft eckt oft durch seine Meinung an, die er offenherzig in alle sozialen Kanäle sendet. In seinem Genre legt er dabei oft die Finger auf Wunden und sorgt für konstruktive Diskussionen, durch die das Pokern besser wird. In politischen Debatten sollte der inzwischen Vierzigjährige aber einen Gang zurückschalten. Über Twitter äußerte sich der Kanadier zum aktuellen Konflikt im Nahen Osten. Er bezog zu 100% Stellung für Israel und deren Vorgehensweise gegen die Terrorgruppe (Hamas). Natürlich gab es umgehend Kontra und Hinweise auf die unschuldigen Opfer der Militäreinsätze. Hier tat sich insbesondere der Pokerspieler Phil Collins hervor. Vielleicht sollten sich Personen die mediale Aufmerksamkeit genießen, sich aber in Sachen Politikverständnis auf einem Amateur-Level befinden einfach zurückhalten?