Micro Millions bei PokerStars

Die Beteiligung bei den MicroMillions war erwartungsgemäß phänomenal. Die niedrigen Buy-Ins lockten jede Menge Hobbyspieler an die Tische und die Server von PokerStars mussten manche Belastungprobe überstehen. Für das Main-Event zahlten 54,065 Spieler ein Buy-In von $22. Nach 14 Stunden war ein Turniersieger gefunden – ein Tscheche mit dem Nick „Zabaleta1“ kassierte hierfür $140,000. Da sich die Finalisten vorher auf einen Deal einigten, kassierte der drittplatzierte Kanadier „sebastian86“ $111,186 und damit mehr als der Brite „dannyboil1987“ der für den zweiten Platz $90,781 erhielt.

Premier League

Mit dem US-Pro Scott Seiver wird das Teilnehmerfeld der diesjährigen PartyPoker Premier League komplett. Der Amerikaner zeigte sich bereits mehrfach in TV-Shows von seiner besten Seite. Mit $4,2 Millionen an Turniergewinnen wird Seiver die $125k Buy-In für das Event locker aufbringen können. „Scared Money“ wäre bei einem Line-Up mit Dwan, Cates, Selbst, Katachalov, Antonius und weiteren Hochkarätern auch kontraproduktiv.

Everest Gaming mit Verlust im vierten Quartal 2011

Für Everest Gaming (Everest Poker) sind die fetten Jahre ersteinmal vorbei. Während man in 2008 noch Rekordgewinne einfuhr und Sponsor der WSOP war, ist das nun veröffentlichte Ergebnis für das letzte Quartal 2011 dürftig. $86,7 Millionen Verlust musste die Firma hinnehmen. Die Spielerzahlen gingen um 44% zurück und auch im wichtigen Bereich „Neukundengewinnung“ rutschte die Zahl von 38,000 auf 24,000 (-33%). Der Markt sortiert sich neu und es bleibt abzuwarten welche Konsequenzen dies für einige etablierte Unternehmen mit sich bringt. Die nächste Bilanz kommt bestimmt … dann weiß man mehr.