Andy Beal hat es wieder getan. Der schwerreiche Geschäftsmann und Banker aus Texas hat mit seinem Duell gegen die Corporation (Phil Ivey, Jennifer Harman, Ted Forrest, Howard Lederer, Doyle und Todd Brunson) vor vielen Jahren Pokergeschichte geschrieben. Die Story vom Zweikampf der Profis gegen den Milliardär wurde sogar als Buch („The Professor, The Banker and the Suicide King“) in die Öffentlichkeit getragen. Damals hatte er die Garde der Profispieler kurz vor einer vernichtenden Niederlage, eine Monstersession von Phil Ivey rettet damals den Profis die Bankroll.

Nun hat sich Andy Beal erneut in Vegas sehen lassen und sich dort mit Todd Brunson auf eine Partie Limit-Hold’em verabredet. Typischerweise wählte Beal eine Einsatzhöhe, die auch für gestandene Highroller eine mentale Hürde darstellt. Jeder der Spieler hatte im legendären Bobby’s Room 5 Millionen Dollar vor sich und die Blinds lagen bei $50k/$100k. Acht Stunden dauerte die Session, dann hatte Brunson den Stack von Beal auf seine Seite gespielt und machte sich auf, um in einem Steakhouse den Triumph gebührend zu feiern.

Anfangs waren ca. 20 Leute im Pokerraum. Am Ende schaute nur noch Doyle Brunson zu. Ob bei den Einsätzen noch Luft für Small Talk um alte Erinnerungen blieb? Da könnte der Dealer mehr verraten 🙂