Die zwei Veteranen dürfen sich über die Aufnahme in den erlauchten Kreis der Poker Hall of Fame freuen. Nominiert waren Neben Seidel und Harrington auch Chris Ferguson, Daniel Negreanu, Jennifer Harman-Traniello, Phil Ivey, Linda Johnson, Tom McEvoy und Scotty Nguyen.

Während bei Ferguson die Cashgame-Erfahrung fehlt, hat sich Scotty Nguyen wahrscheinlich durch sein unglückliches Finale im WSOP-H.O.R.S.E.-Event ein Bein gestellt. Wer vor den Kameras betrunken pöbelt, taugt –auch als Gewinner- nicht für eine Ruhmeshalle. Bei Ivey und Negreanu dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, aktuell hakt es hier noch am „test of time“.  seidel

danDan Harrington und Erik Seidel fühlen sich natürlich geehrt. Die zwei Spieler starteten ihre Karriere im legendären Mayfair Club in New  York. Während Seidel seit 40 Jahren still und leise seine Erfolge verbuchte (8 Bracelets und mehr als 10 Millionen Dollar Gewinn) hat sich Dan Harrington mit seinen Pokerbüchern ein Denkmal gesetzt. „Action Dan“ gewann 1995 das WSOP-Main-Event und schaffte das Kunststück in zwei aufeinander folgenden Jahren den Finaltisch des Main-Events zu erreichen (2003 und 2004). Wenn man sich die Teilnehmerzahlen ansieht (839 und 2576 Spieler) ist allein diese Leistung aller Ehren wert.

Am 08. November werden die Oldies nun bei der feierlichen Aufnahmezeremonie im Mittelpunkt stehen und offizielle Mitglieder der „Ruhmeshalle“.