Nachdem sich Viktor Blom (Foto) in der Karibik zum Nick „isildur1“ bekannte, ist die Steuerbehörde seiner Heimat nun tätig geworden.  In Schweden wäre das Online-Poker beim staatlichen Anbieter (Svenska Spel) steuerfrei und auch Spiele innerhalb der EU wären problemlos möglich, aber  Blom spielte bei Full Tilt und das bringt eine Steuerpflicht mit sich.  blom

Kurioserweise werden nur Gewinne berücksichtigt … praktisch für die Behörde – teuer für den Spieler und unlogisch für klar denkende Unbeteiligte. Lt. Gesetz wird Poker wird mit einer Lotterie gleichgestellt und damit gilt jeder gewonnene Pot als Lottogewinn und wäre mit 30% zu versteuern.

Da Isildur1 in den „Sky-Stakes“ spielte bewegte er ca. 4,5 Milliarden Dollar über die virtuellen Tische. Auch wenn er am Ende Verluste einfuhr, dürfte er zwischenzeitlich auch Millionen Dollar gewonnen haben. Der Steuerbescheid dürfte dementsprechend ausfallen – die Zahl 149 Millionen geistert durch die Medien. Allerdings wird sowohl von USD, von Euro und nie von Kronen gesprochen. Welche Forderung nun den Tatsachen entspricht und realistisch ist, bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle wird Blom tief in die Tasche greifen müssen. Da soll auch der Umzug nach London nicht weiterhelfen denn maßgeblich ist der gültige Wohnsitz zum Spielzeitpunkt.