reynoldsPokerfilme stehen seit dem (relativ) erfolgreichen und sehr beliebten „Rounders“ immer wieder auf der „To-do-Liste“ der Filmstudios. Allerdings floppten alle weiteren Versuche an den Kinokassen und bei den Kritikern.

Größte Hoffnungen durfte man sich wohl bei „Runner Runner“ machen. Hier war das Thema Online-Poker thematisiert und mit Ben Affleck und Justin Timberlake hochklassiges Personal involviert. Ergebnis: bäh! und ein berechtigtes Fiasko in Sachen Einspielergebnis.

Nun nimmt Ryan Reynolds Anlauf. Sein Film heißt „Mississipi Grind“ und kommt noch 2015 in die Kinos. Der Plot ist in Sachen Komplexität übersichtlich, zwei Spieler versuchen eine Bankroll für eine Highstakes-Partie zu erspielen. Die Regisseure Anna Boden und Ryan Fleck nutzen diese Rahmenhandlung, um über die Personen ein Charakterstück zu inszenieren. Beim Sundance Festival wird der Film vorab gezeigt, von dort werden die ersten Kritiken also den Weg zeigen.

Ob „Silberblick“ Reynolds ein neues Rounders schafft oder aber ein weiteres Debakel wie seinen „Green Lantern-Film“ verkraften muss? Wir Pokerfreunde haben gelernt, bei Filmen skeptisch zu sein. Für die Hauptrolle war eigentlich Jake Gyllenhall vorgesehen, ob dieser wegen des Drehbuchs absagte und seinem Kollegen Reynolds den Vortritt gelassen hat?