cadaMit Amaya als neuen Besitzer der Marke weht ein rauer Wind durch das Unternehmen. Nach dem Motto „neue Besen kehren gut“ wurden bereits Verträge mit Affiliates und Spielern beendet und nun enden weitere Sponsorenverträge namhafter Spieler.

Neben Marcel Luske und Alex Kravchenko ist auch Ex-Weltmeister Joe Cada (Bild) betroffen. Cada teilte über Twitter mit, dass er von Stars 100% Rakeback forderte und der Anbieter die „Gebührenfreistellung“ nicht akzeptiert habe. Ob das der ausschlaggebende Grund war, sei dahingestellt.

Denn machen wir uns nichts vor, die Pokerbranche klagt seit längerer Zeit über rückläufige Kundenzahlen. Da ist es nachvollziehbar, dass die Ausgaben kritisch hinterfragt werden. Das dabei einige alte Verträge nicht verlängert werden, ist ebenfalls selbstverständlich. Bei PokerStars kann man auf einige sehr prominente Spieler im Team zugreifen. Während z.B. ein Daniel Negreanu über sämtliche Medienkanäle Werbung für die Seite und das Pokern im Allgemeinen macht, sind Cada, Kravchenko und Luske eher in der bestehenden Pokercommunity bekannt und werden von Außenstehenden nicht wahrgenommen. Aber gerade die potenziellen Neukunden sind die Hauptzielgruppe der Unternehmen und sollen für das Spiel begeistert werden.

Schade für die Betroffenen aus Unternehmenssicht aber völlig nachvollziehbare Entscheidungen, über die sich keiner wirklich beschweren kann.