pokerblattWenn man dem Facebook-Eintrag von Jan-Peter Jachtmann folgt, wird der Masterplan Media Verlag keine weitere Ausgabe der Pokerzeitschrift auf den Markt bringen.

Jachtmann war über 7 Jahre als Chefredakteur involviert und hat sich inzwischen als Projektleiter aus dem Verlag verabschiedet. Die Printmedien haben in der heutigen digitalen Welt insgesamt einen schweren Stand und kämpfen mit schwindenden Lesern und entsprechend schrumpfender Auflage. Konsequenz hieraus sind rückläufige Werbeeinnahmen und daraus resultierende Sparmaßnahmen bzw. Gewinneinbrüche.

Interessenten könnten das „Pokerblatt“ zurzeit kaufen, noch sind aber keine konkreten Anfragen/Gespräche zustande gekommen. Jachtmann betrachtet die Zeitschrift als sein Baby und hat sich die Entscheidung für den Ausstieg nicht leicht gemacht. Die Zukunft für das Fachblatt liegt nun allein in der Verantwortung des Verlages, Jachtmann bedankt sich bei den Lesern und Geschäftspartnern für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Sowohl Print als auch Poker lassen zurzeit Federn. Mit einer Zeitung für diese spezielle Zielgruppe ist vermutlich mittelfristig kein Reibach zu erwirtschaften – Schade drum.