Nachdem Full Tilt mit der neuen Pokershow „Face the Ace“ eher durchwachsene Kritiken erntete, versucht sich nun PokerStars mit einer neuen TV-Sendung.

Fox zeigte die erste Episode direkt nach einer NFL-Football Übertragung und mit einem Pastor gab es einen sehr interessanten Kandidaten der sein Sieggeld für den Bau einer Kirche verwenden wollte.

Bereits auf den ersten Blick fällt das imposante Bühnenbild auf. Es gibt eine Menge zu entdecken und tolle Lichteffekte. Ein weiterer Pluspunkt für die Challenge ist der Moderator Chris Rose, dieser führte souverän durch die Show und sorgte für einen angenehme Spannungsbogen.

Mit Daniel Negreanu hat man den optimalen Star für das Konzept an Bord. Der Kandidat versucht sich zu einer Million Dollar hochzuspielen und Daniel Negreanu kann den Amateur während des Matches über Funk beraten. Der Gegner kann aber mit einem „Dome of Silence“ den Berater auch im geeigneten Moment stumm schalten.

Negreanu merkte man das Engagement für den Kandidaten deutlich an. Seine Erklärungen und Ratschläge waren originell und sympathisch.

Insgesamt ist diese Show als Bereicherung in Sachen Pokerunterhaltung einzustufen – wobei das Konzept mit Negreanu steht und fällt. Wenn man also kein Fan von diesem Pokerspieler ist, kann man sich für die Pokerstars Million Dollar Challenge ebenfalls nicht begeistern.