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Die Pokerbranche - Zahltag im großen Medien-Monopoly |
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Sonntag, 12. August 2007 |
Der Geschäftsführer der WPT Steve Lipscomb (Foto) hat eine neue Methode der Geldvermehrung entdeckt.
Wer berichtet über die WSOP oder WPT? Theoretisch jeder der mit einem Pressepass und Laptop reist. Aber wer hat tatsächlich freien Zugang zu diesen Veranstaltungen? Nur der Meistbietende! Card Player Media hatte sich bereits die exklusiven Rechte an der WSOP für das "Live-Coverage" gesichert. Nun teilt Cardplayers Geschäftsführer Barry Shulman mit, dass auch die WPT-Events vertraglich geregelt sind. Bestandteil des Vertrags sind u.a. die aktuellen Chipstände und die aktuell gespielten Hände. Alle anderen Medien werden mit diesen Informationen mit einer Stunde Versatz versorgt. Die Geschäftsführer sind natürlich mit dem Deal zufrieden und freuen sich über exklusive Inhalte bzw. zusätzliche Einnahmen. In der Presselandschaft kommt diese Einschränkung allerdings schlecht an. Die Gegner dieser Verträge führen an, dass die Pokerfans nicht an einem einseitigen Angebot interessiert sind. Vielmehr möchte sich jeder durch seine eigene Info-Quelle informieren und nicht an den "Card-Player" verkauft werden. Wenn mehrere Pressestellen über ein Event berichten, sorgt der Wettbewerb auch für Qualität. Ein eingeschränkter Wettbewerb bringt folglich auch Qualitätseinbußen. Das ist wahrscheinlich, denn die für die Exklusivrechte investierten Summen fehlen an anderer Stelle. So kann nicht garantiert werden, dass auch die bestmöglichen Leute die News aufbereiten. Wie beim Poker üblich geht es wieder einmal nur um's Geld. quelle: pokerlistings.com
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Der größte automatisierte Pokerraum der Welt ist eröffnet |
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Dienstag, 7. August 2007 |
Es sind zwar nur 19 Tische, aber vielleicht ist die Eröffnung im Four Winds Casino Resort in New Buffalo ein Fingerzeig in die Zukunft des Casino-Pokers. Wir fühlen uns verpflichtet das Beste für die Spieler anzubieten und PokerPro (so heißt der Automat) ist eine immense Verbesserung im Spielerlebnis, so Matt Harkness der Manager des Casinos. Wir sind wirklich sehr stolz diesen fantastischen Poker Raum anbieten zu können, so Harkness weiter. Es stehen 15 Tische für jeweils 10 Spieler und 4 Heads-Up-Tische zur Verfügung. Es werden Limit-Hold'em und No-Limit Hold'em Cashgames angeboten. Außerdem gibt es Limit und Pot-Limit Omaha, Hi und Hi/Lo-Cashgames auch SnG und Multi-Table-Turniere fehlen nicht im Programm. Die Buy-Ins variieren und gelegentlich werden auch Preispakete für große Turniere ausgespielt um das Angebot abzurunden. Die Pokerautomaten bieten einige Vorteile. Fehler von Dealer sind ausgeschlossen und die Kartenverteilung erfolgt akkurat und schnell. Apropos Schnelligkeit: Durch Einsatz der Automaten wird die Spielgeschwindigkeit um ca. 50% erhöht. Die Spieler erleben also viel mehr Action/Hände in einer Spielsession. Jeder Spieler hat ein eigenes Touchscreen für die Hole-Cards. Die Gemeinschaftskarten, die Chipstacks der Gegner und der Pot werden in einem großen Display in der Tischmitte für alle gut sichtbar dargestellt. Es scheint als würden die Vorzüge des Online-Spiels mit denen des Live-Spiels (Geselligkeit und Tells) vereint. Die Pokerautomaten der Firma PokerTek wurden bereits während der WSOP von verschiedenen Profis u.a. Phil Laak (Foto) und Antonio Esfanidiari getestet. Auch von dort kam nach kurzer Eingewöhnung ein positives Feedback.
quelle: pokerlistings.com
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WSOP sollte künftig auf das Ladies-Event verzichten |
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Sonntag, 5. August 2007 |
Für die Pokerspielerinnen ist ein reines Frauenturnier so sinnvoll wie ein Fahrrad für einen Fisch. Ein Frauenturnier ist nicht nur überflüssig sondern frauenfeindlich. Eine der größten Gegnerinnen des Ladies-Events ist die bekannte und erfolgreiche Spielerin Annie Duke (Foto).Sie weist darauf hin, dass es im Pokerspiel keinen Grund für eine Geschlechtertrennung gibt. Es gibt keinen Aspekt im Spiel in dem Frauen benachteiligt wären.
Befürworter des Ladies-Events weisen auf die Vorteile hin. Demnach könnten Frauen in dem Event erste Turnier- und Spielerfahrungen sammeln. Durch die zahlenmäßige Dominanz der Männer würden viele Frauen den "Sprung in's Wasser" nicht wagen. Mit dem Wissen nur mit Frauen zu spielen, würden die Hürden/Hemmungen eher überwunden. Duke stellt mögliche Erfolge durch das Ladies-Events allerdings in Frage. Frauen werden zum sorgsamen Umgang mit Geld erzogen. Abwägen und Inkaufnahme von Risiken werden nicht gefördert. Dies sind aber die Grundlagen für ein gutes Pokerspiel. Deshalb wäre ein ausgeglichenes Verhältnis von Männern und Frauen an den Pokertischen reine Utopie. Wenn sich die Frauen allerdings für das Pokerspiel begeistern, können Sie sich ohne Einschränkungen mit den Männern messen. In Duke's Augen ist das Ladies-Event gegenüber dem pokernden Frauen herablassend. Dies wird auch an der Pressearbeit und den zusätzlichen Preisen deutlich. In diesem Jahr wurde das Event mit zusätzlichen Preisen beworben. Es gab u.a. Gutscheine für Besuche einer Schönheitsfarm. "Ich müsste das nochmal kontrollieren, aber ich glaube die WSOP hat noch nie ein Turnier mit Zusatzpreisen wie Viagra beworben. Warum also die Extras für die Frauen?", so Duke in einem Statement. Auch wenn Jeffrey Pollack an dem Event festhalten will, es hat nicht den Stellenwert anderer WSOP-Turniere. In diesem Jahr waren unter den 1286 Spielerinnen nur wenige Pro's zu finden. Katja Thater (4. Platz) war eine der Ausnahmen. Aber auch Thater verriet in einem späteren Interview das Sie von dem Event nicht viel hält und es erbärmliches Bingopoker an dem ersten Spieltag gab. Obwohl Sie kein Freund (keine Freundin?) vom Ladies-Event ist, spielte Sie dem Sponsor (PokerStars) zu liebe. Trotz berechtigter Kritik am Event: Das Turnier hat großen Zuwachs im Teilnehmerfeld und bringt viel Geld ein. Logischerweise wird die WSOP auch im nächsten Jahr mit diesem Event die Cash-Kuh melken. quelle: pokerlistings.com
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Die Veranstalter der "Moscow Millions" müssen ohne Unterstützung von Full-Tilt-Poker ausko |
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Samstag, 4. August 2007 |
Full Tilt hat den abgeschlossenen Sponsorvertrag gekündigt um sich auf andere Turniere zu konzentrieren.
Lt. Pressemitteilung war es erforderlich den aktuellen Turnierplan noch einmal zu überarbeiten. Das Turnier in Russland fiel dabei leider dem vollen Terminplan zum Opfer. Da Full-Tilt den Stellenwert des russischen Pokermarktes durchaus wertschätzt, ist der Sponsorvertrag nur für dieses Event gekündigt. Für die Zukunft ist eine Unterstützung also durchaus vorstellbar. Bei Full-Tilt liefen bereits seit Juni Qualifikationsturniere für $15,000-Preispakete und für das Turnier waren bereits die Full-Tilt-Pro's Chris Ferguson, Howard Lederer und Erik Seidel (Foto) angemeldet. Der Rückzug von Full-Tilt ist natürlich ein harter Schlag für das Event, schließlich ist Full-Tilt die zweitgrößte Pokerseite und eine der bekanntesten Marken im Pokergeschäft. Aber: Ob mit oder ohne Full-Tilt - das Turnier findet auf alle Fälle vom 20. - 22. Oktober statt. quelle: pokerlistings.com
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EcoCard ereilt das US-Schicksal |
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Freitag, 3. August 2007 |
Mit EcoCard geht das letzte Online-Bankunternehmen vom US-Markt. Die Firma unterrichtete die Kunden, dass ab dem 25. August keine Transaktionen zu Online-Casinos für US-Kunden abgewickelt werden. In einer Mail wies die Firma darauf hin, dass sonstige Überweisungen noch akzeptiert werden. Die Accounts werden also nicht geschlossen und die Gelder bleiben verfügbar. EcoCard entschloß sich nach dem Neteller-Debakel zu diesem Schritt um größeren Ärger zu vermeiden. Kurz nach Inhaftierung der Neteller-Gründer im Januar hatte sich bereits Citadel für diese Maßnahme entschieden. Für die US-Pokerspieler werden die Möglichkeiten zum Geldtransfer demnach noch knapper. quelle: pokerlistings.com
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