Laak (Foto) und Eslami gegen den besten Pokerbot der Welt.

laak

Die Professoren und Entwickler von Polaris arbeiten fanatisch an einen optimalen Heads-Up-Bot. Zur Halbszeit sieht es so aus, als wären Sie dem Ziel sehr nahe.
3 von 4 Runden sind gespielt. Die erste Session ging unentschieden aus. Die zweite Runde ging an Polaris. In der dritten Session konnten Laak/Eslami ausgleichen.

Beide Spieler spielen jeweils Sessions von 500 Händen und zwar Simultan. Eine Session wird mit Zuschauern öffentlich ausgetragen und die 2. im „stillen Kämmerlein“. Die Hände die die Kontrahenten in der Partie A erhalten werden spiegelverkehrt im Match B verteilt. Hiermit wird der Glücksfaktor weitgehend eliminiert.

Phil Laak zollt den Entwicklern großen Respekt. Er ist von der künstlichen Intelligenz des Bots inzwischen so sehr überzeugt, dass er in einem Match -ungeachtet wer der menschliche Gegner ist- eine Wette auf Polaris platzieren würde.

Konnte Laak den Pokerbot vor einigen Jahren noch in die Schranken weisen, ist ein AI-Sieg im aktuellen Match durchaus möglich.

quelle: cardplayer.com / pokerlistings.com


EDIT:
Die Menschheit ist noch nicht verloren. Polaris musste sich am Ende doch geschlagen geben. Laak und Eslami variierten die Starthände extrem und konnten der künstlichen Intelligenz hierdurch nochmals die Grenzen aufzeigen. Für den Sieg über die Maschine kassieren die Spieler jeweils $5,000 und wir bekommen das beruhigende Gefühl die Pokerwelt noch nicht an die Bots verloren zu haben gratis 🙂