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Die Entwickler des Poker-Bots Polaris setzen $50,000 auf die Maschine. Phil Laak (Foto) und Ali Eslami treten für die „Menschheit“ im Texas Hold’em an. Insgesamt sind 2,000 Hände geplant.

Es passierte bereits im Schach und beim Backgammon. Die Roboter schlugen erstklassige menschliche Spieler. Poker ist komplexer als diese beiden Spiele, dennoch arbeiten die Entwickler der Universität Alberta intensiv an dieser Herausforderung.

In Vancouver werden Laak und Eslami am 23. und 25. Juli antreten. Jedes Match wird über 500 Hände gehen. Insgesamt hofft man die Zufallskomponente weitgehend aus dem Experiment zu entfernen. Am Ende jeder Session wird die Bankroll der Spieler mit der des Bots verglichen. Die grössere Bankroll gewinnt – Logisch!

Polaris arbeitet mit verschiedenen Software-Routinen mit jeweils unterschiedlichen Fähigkeiten. Eine Routine ist Aggressiv aber achtet nicht auf die gegnerische Spielweise. Eine andere Variante schaut auf die Spielweise des Gegners und sucht nach Schwachpunkten. Alle Varianten meisten inzwischen einen wichtigen Aspekt des Poker: das Bluffen.

Es gibt eine mathematische Berechnung der optimalen Bluff-Quote. Hier kann der Computer natürlich deutlich bessere Ergebnisse aufweisen als jeder menschliche Spieler. Deshalb ist dies eine wichtige Komponente um mit dem Bot Geld zu gewinnen, so Professor Jonathan Schaeffer.

Im Jahr 2005 spielte Phil Laak bereits gegen den besten Poker-Bot der Welt und gewann in einem Heads-Up. Hoffentlich kann er diesen Erfolg auch in 2007 wiederholen.

Mit der Entwicklung der Pokerbots kann sich das Online-Pokerspiel sehr negativ entwickeln. Pokersites aufgepasst!!!.

quelle: pokerlistings.com