Neue UK-Regulierung verschoben. Die UKGC hat die ursprünglich für den 1.10. geplanten Änderung auf den 1.11. verschoben. Die vor Kurzem gegründete Petition hat daran allerdings keinen Verdienst. Stattdessen hat die „Gibraltar Betting and Gaming Assoziation“ durch eine Klage für die Verzögerung gesorgt. Die GBGA hält die Regelungen für einen unverhältnismäßigen und diskriminierenden Eingriff in das Recht auf Dienstleistungsverkehr. Vermutlich wird die Klage nicht erfolgreich sein, der Richter hat allerdings für die ordentliche Abwicklung des Verfahrens die Umsetzung der gesetzlichen Regelungen um einen Monat verschoben.

 

Zerstört ein Pokerbot das NLHE? Bisher gab es lediglich beim Limit-Poker Bots, die dem echten und erfahrenen Spieler das Wasser reichen konnten. No-Limit-Hold’em war bisher zu komplex. Allerdings war/ist abzusehen, dass auch für diese Pokervarianten die Computerprogramme nur noch eine Frage der Zeit sind. Ein Forscherteam hat nun unter dem Namen „Tatanian7“ einen Pokerbot vorgestellt, der alle bisherigen Computerprogramme in den Schatten stellt. Chefentwickler Professor Tuomas Sandholm zeigt sich selbstbewusst und kündigt harte Zeiten für die Spieler an. Das Forschungsteam hat viel Know-how in Sachen algorithmische Spieltheorie in die Programmierung gesteckt und Tatanian ist der Komplexität des Spiels gewachsen und in der Lage passende Gewinnstrategien zu finden.

 

PokerStars sperrt Scott Ricotta. Multi-Accounting ist auf den Online-Plattformen strikt verboten und wird auch bei guten Kunden geahndet. Dies hat nun Scott -ICANTSNG- Ricotta erfahren müssen. Der australische Supernova-Elite-Spieler hat sich in zig Turnieren mit zwei Accounts eingeloggt und damit seine Gewinnchancen auf unerlaubte Weise erhöht. Der Spieler durfte zwar sowohl Bankroll als auch VPP auszahlen, die Spielberechtigung wurde allerdings für PokerStars und Full Tilt entzogen.

 

PokerStars sondiert die Affiliates-Verträge. Einige Affiliates meldeten, dass Stars die Geschäftsbeziehungen beendet hat. Eine Begründung für die Kündigung der Verträge wurde nicht genannt. Nach der Übernahme durch Amaya und der anstehenden Versteuerung der Pokerumsätze in Großbritannien dürfte der Anbieter an Kosteneinsparungen interessiert sein. Affiliates mit hohem Anteil britischer Kunden könnten die Leidtragenden sein.

 

Cates vs Dwan. Eigentlich sollten sich die Auseinandersetzungen der beiden Highstakes-Experten an Pokertischen abspielen. Hierfür wurde sogar in grauer Vorzeit eine Challenge gestartet … diese wird aber wohl nicht zu Ende gebracht. Nachdem Dwan nach 20k Händen 1,25 Millionen hinten liegt, drängt Cates darauf die Challenge abzuschließen. Dwan wiederum verzögert das Duell, vermutlich möchte er den Wetteinsatz (weitere $1,5 Mio) sparen. Bereits 2013 vereinbarten die Spieler eine Strafzahlung bei Inaktivität. Alle zwei Monate sollte der für die Verzögerung verantwortliche Spieler dem Gegner $50k zahlen. Die Strafzahlungen von Dwan summieren sich bereits auf $300k aber Cates hat auch von diesem Geld noch nichts erhalten. Lt. „jungleman“ antwortet Dwan weder auf Anrufe noch Messages. Cates drohte nun damit, Details aus Dwans Privatleben auszuplaudern. Ob er damit Durrrr aus der Reserve locken wird?

 

Einer der Chefs von Everleaf verhaftet. Der Online-Anbieter sorgte über Monate für negative Schlagzeilen und auch das Ende war unrühmlich. Die Seite verlor die Lizenz und zahlte die Spieler nicht aus. Die Verantwortlichen tauchten mit den Geldern unter. Einer der Chefs wurde nun auf Malta verhaftet. Dem Schweden Michael Zwi Oros wird vorgeworfen, ca. 1 Million Dollar an Spielereinlagen veruntreut zu haben. Der ehemalige Boss plädiert selbstverständlich auf unschuldig, zurzeit ist er nach Zahlung von 20,000 Euro Kaution auf freien Fuß. Malta darf er allerdings nicht verlassen und er muss sich täglich bei der Polizei melden. Hoffentlich setzt die Verhandlung Zeichen und wird nicht zur Farce.