2+2

Nach etwas mehr als zwei Wochen sind die beliebten Foren von TwoplusTwo wieder online. Die Nutzer werden mit einem Fenster das zum Passwort-Reset auffordert willkommen geheißen. Während kleinere Online-Angebote nach solch einer Auszeit vermutlich mit Nutzerschwund zu kämpfen hätten, ist 2+2 bei der Spielern so etabliert, dass die Zwangspause ohne negative Konsequenzen für die Betreiber bleiben dürfte.

The Big One

Für das 1-Million-Dollar-Buy-In-WSOP-Event sind bereits über 40 Teilnehmer registriert. Neben Andrew Robl hat auch Sam Tricket seine Teilnahme bestätigt und sich gleichzeitig über das Cap auf 48 Teilnehmer gewundert. Hierzu hat sich der Initiator Guy Laliberté erklärt. Zum einen soll es einen anständigen Mix aus Amateuren und Profis geben. Nachdem sich einige Wale in das Turnier eingekauft hatten, war das Feld für die Pro's überschaubar bzw. kalkulierbar. Auch für die Sharks muss sich die Teilnahme schließlich lohnen und so können diese Pro's die Edge kalkulieren. Laliberté wies aber auch darauf hin, dass Besonderes immer seinen Reiz aus Limitierung beziehe. Als Beispiel nannte er eine Spezial-Edition von Ferrari. Wenn der Hersteller mit 350 Käufern kalkuliert werden nur 349 Fahrzeuge gebaut. Die Nachfrager sorgen bei fehlendem Angebot dann für das Renomée.

Als weiteres Argument für eine Begrenzung des Teilnehmerfeldes führt er ESPN an. Das WSOP-Event wird für das Fernsehen aufbereitet und für die Macher ist ein vorher bekanntes Teilnehmerfeld angenehm zu händeln und zu planen. Ein Hinweis auf Spieler xy der nicht mehr teilnehmen konnte/durfte ist eine Traumvorlage für jeden Moderator.

ESPN präsentiert 3 Events der WSOP 2012

Wie oben erwähnt wird das „Big ONe for One Drop“ von ESPN für das TV aufbereitet. Weiterhin ist eine ausführliche Berichterstattung über das Main-Event geplant. Die WSOP-National Championship macht das Trio komplett. Für die Championship qualifizieren sich die 100 besten Spieler des WSOP-C und bekommen ein kostenloses Turnierticket. Die 100 besten WSOP-Spieler können sich ebenfalls in das Event stürzen – für diese beträgt das Buy-In allerdings $10,000.  Die Veranstalter garantieren für das Event ein Preisgeld in Höhe von einer Million Dollar.

Die Finaltische des Main-Events und des Big One werden mit einer 15minütigen Verzögerung auch über das Internet gestreamt. Hier wurden im letzten Jahr sehr gute Erfahrungen gemacht und insbesondere die Kommentatoren sorgten für spannende Einblicke in das Turnierpoker.

PokerStars vs. Tracking-Sites

Nach PokerTableRating und Poker-Edge hat Stars nun mit Sharkscope und „Official PokerRankings“ zwei weiteren Tracking-Seiten das Geschäftsmodell verhagelt. Diese beiden Seiten hatten Turnierergebnisse protokolliert und zur Verfügung gestellt. Einzelne Hände und Spielweisen der Spieler waren zwar nicht ersichtlich, Stars hat trotzdem Verstöße gegen die geltenden Bestimmungen gesehen. Die Seiten arbeiten künftig nur noch nach dem „Opt-In-Verfahren“. Hier müssen die Spieler explizit das Einverständnis geben – also die eigenen Daten durch Anmeldung freigeben. Die Bereitschaft der PokerStars-Kunden freiwillig die „Hosen runterzulassen“ dürfte sehr gering sein … Gute Nacht Tracker.

Full Tilt

PokerStars kauft Full Tilt? Die Gerüchte kursieren weiterhin und ein Dementi von Stars fehlt. Deshalb darf ein wahrer Kern unterstellt werden. Beteiligte von Tilt, Stars und der DOJ sollen sich in New York getroffen haben. Ende Mai soll es ein offizielles Statement geben und lt. iGamingPost könnte sich Stars tatsächlich einbringen und den Konkurrenten aufkaufen. Mit dem Deal bekäme Stars nicht nur die Software sondern ggfs. auch die Chance nach Legalisierung des Online-Pokers wieder eine Lizenz für den US-Markt zu erhalten. Im Pflichtenheft stünde neben der Zahlung des Kaufpreises auch die Auszahlung der Spielereinlagen.