NBC National Heads-Up Poker Championship. Das beliebte Heads-Up-Event wird in 2014 nicht stattfinden. Diese Nachricht wurde von Mori Eskandani zwischenzeitlich bestätigt. Das Einladungsturnier mit 64 prominenten Pokerspielern ist eine etablierte TV-Show mit vielen Fans, deshalb geht Eskandani auch von einer Rückkehr des Turniers auf die Fernsehschirme aus. Bereits zum Black Friday gab es eine Unterbrechung … im Hinblick auf die positive Entwicklung des US-Marktes darf man tatsächlich optimistisch bleiben.


Black Belt Poker schließt die Pforten. Am 28.02.14 ging der Anbieter vom Netz. Neil Channing, bekanntester Werbeträger des iPoker-Skins teilte mit, dass nach 6 Jahren Betrieb der Traffic für eine rentable Fortführung des Angebots nicht ausreiche. Black Belt fiel bei der Aufteilung des iPoker-Playerpools in die „B-Kategorie“ und konnte mit den Rakeback-Deals der Konkurrenten nicht mithalten. Die Verantwortlichen versichern, dass die Spieler nicht um die Einlagen zu fürchten haben, das Geld wurde bei Boyle Poker in einem „ring-fenced bank account“ transferiert und kann von dort abgerufen werden.


PokerStars mit neuen Regeln gegen Shortstacker. Das sogenannte „Ratholing“ heizt regelmäßig die Gemüter der Pokerfans an. Viele Shortstacker verlassen mit Gewinn den Tisch um sich an anderen Tischen mit kleinerem Buy-In wieder in das Spiel zu stürzen. Dieser Verstoß gegen die Etikette ist sowohl fairen Spielern als auch dem Anbieter ein Dorn im Auge. Stars wird ab März das Regelwerk anpassen. Nach neuen Regeln dürfen Spieler innerhalb von 20 Stunden maximal acht Mal den Tisch verlassen und mit niedrigerem Buy-In einen neuen Tisch wählen. Ab dann muss man mindestens die Anzahl an Chips an den Tisch bringen, mit denen man den letzten Tisch verlassen hat. Das neue Verfahren wird erst einmal an den NL200 Full-Ring Tischen probiert, wenn sich hier keine Widrigkeiten erweisen, werden kurzfristig alle Limits und auch die Zoom-Tische angepasst.


Tony G verlässt den Pokerzirkus. Vor Kurzem hat Joe Hachem eine Diskussion über Verhalten an den Pokertischen losgetreten. Er kritisierte die jungen Spieler mit Online-Background. Von den Oldschool-Playern mit umstrittenem Unterhaltungswert sprach er nicht. In diese Kategorie fiele wohl Tony G. Der Litauer ist für seine provokanten Verhaltensweisen am Tisch berühmt/berüchtigt. Seine Sticheleien in TV-Shows mit/gegen Phil Hellmuth sind legendär. Dieser „Poker-Rammbock“ möchte künftig die Interessen seines Heimatlandes als EU-Politiker vertreten und sich entsprechend am 24. Mai zur Wahl stellen. Bis dahin spielt der charismatische Profi noch einige Turniere. Bei der letzten Wahl schaffte es seine Partei einen Sitz im Parlament zu ergattern, Tony hat den Listenplatz 2 … eine Rückkehr an die Tische ist alles andere als ausgeschlossen.


Phil Hellmuth kritisiert den Global Poker Index (GPI). Der Pokerbrat und 13-fache Bracelet-Gewinner hat seine Meinung zum GPI geäußert, und da er dort auf Platz 149 gelistet ist, konnte das Urteil natürlich nur mangelhaft sein. Hellmuth hält die Berücksichtigung der $100k Highroller-Turniere für falsch, Poker solle die Gleichheit und nicht die Pokermillionäre fördern. Negreanu wies darauf hin, dass das Ranking die Highroller-Events wie $20k-Buy-Ins bewerten würde, die Highroller-Bevorzugung damit gecappt sei. Trotzdem wird es kein Ranking geben, mit dem alle Spieler vollständig zufrieden sind. Dem Poker-Brat fehlte im letzten Jahr ein größerer Turniererfolg, wahrscheinlich ist der Ehrgeizling in einer Frust- und Trotzphase.