Botring auf Microgaming. Wieder einmal wurde über die „Two Plus Two – Community“ ein Betrugsfall aufgedeckt. Durch Analysen der Spielerstatistiken waren einige Accounts auffällig und gerieten unter Verdacht per Bot bespielt zu werden. Der Chef von Microgaming wurde über die auffälligen Accounts informiert und leitete sofort die nötigen Schritte ein. Zurzeit klärt der Anbieter, welche Spieler gegen die Bots verloren haben, um eine Entschädigung sicher zu stellen.

 

Deutsche Telekom im Sportwettengeschäft? Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte tatsächlich, dass man mit einem Partner auf dem Markt aktiv werden möchte. 64% Anteile der Deutschen Sportwetten GmbH wurden übernommen und mit der „Österreichischen Sportwetten GmbH“ soll der Buchmacher „Tipp3“ bereits im ersten Quartal 2015 etabliert werden. Im Moment hat lediglich der Partner in Österreich eine Lizenz, ob dies im Rahmen des EU-Rechts für einen Deutschlandstart ausreicht, wird zurzeit geklärt.

 

Jean-Robert Bellande spart auf Möbel. Die Berichte über seine Eskapaden sind genauso bekannt wie beliebt. Nun hat JRB über Twitter wieder für Amüsement gesorgt. Nach einem zwischenzeitlichem Upswing hat er sich ein Penthouse zugelegt. Leider ging es direkt nach dem Kauf an den Tischen wieder steil bergab. Nun fehlt das Geld für die Einrichtung und er twitterte ein Bild von sich auf einem Klappbett. Vielleicht möchte sich IKEA als Sponsor einbringen?

 

Sam Tricket künftig ohne Ferrari. Wenn man mit einem Ferrari 458 Spider im Wert von ca. 300k Euro einen Unfall hat, darf man als Pokerspieler durchaus von einem Badbeat sprechen. Tricket hat nach dem Unfall ein Foto veröffentlicht, das den Wagen in sehr schlechtem Zustand zeigt. Der erfolgreiche Spieler könnte sich zwar eine Reparatur leisten, ob sich das Ganze trotz eines Totalschadens bei Liebhaberstücken aber lohnt?

 

Rugby am Pokertisch. Der Profi-Rugby-Spieler Neilus Keogh verlor 2012 in einem Dubliner Casino bei einer Runde Poker die Nerven (den Verstand). Er schlug seinen Gegner per Faustschlag zu Boden und dann noch mit dem Stuhl auf das Opfer ein. Der Geschädigte hatte mehrere Knochenbrüche im Gesicht und Schädigungen der Nerven. Der Verein ließ darauf hin den Vertrag vom Krawallbruder auslaufen. Dieser befindet sich nun als Amateurspieler kurz vor der Armutsgrenze und besucht ein Anti-Aggressionstraining. Die Richter verknackten Keogh außerdem zur Zahlung von 10,000 Euro Schmerzensgeld.

 

Spin & Go – Challenge gewonnen. Damit hätten selbst Fans der umstrittenen Hyper-Turbo-Turniere nicht gerechnet. Man kann auch diese Turnierform auf lange Sicht mit Gewinn spielen. „bighulsa“ ist ein Sit-and-Go-Profi, der sich bereits in $300-Heads-Up-Turnieren erfolgreich bewiesen hat. Im letzten Monat hat er sich vorgenommen 5000 Spin & Go Turnier mit einem $30-Buy-In zu spielen und am Ende 8% ROI vorzuweisen. Damit die „Preispool-Lotterie“ das Ergebnis nicht verwässert, wurde der „Chip Expected Value-Wert“ zugrunde gelegt. Am Ende der Challenge hatte der Turnierexperte sogar 8,8% ROI erspielt und damit selbst bei dem hohen Rake von 6% einen ordentlichen Gewinn erwirtschaftet (knapp $11,000 zzgl. Boni/Rakeback). Nachahmern empfiehlt der Profi, auch die Turniere mit „nur“ doppelten Buy-In im Preispool konzentriert zu spielen und seine Spielweise gerade gegen die vielen schwachen Gegner anzupassen. Gegen Fische zählen eher effektive Spielweise als optimale Spielzüge.