MTOPS bei Full Tilt Poker. Seit Sonntag wird die Micro Turbo Online Poker Series gespielt. Der Anbieter garantiert den Spielern Preisgelder von mindestens $1,38 Millionen und weiteres Geld wird über ein Leaderboard und die Multi-Entry-Challenge ausgezahlt. Die 75 Events haben Buy-Ins von $0,55 bis $15, ein Freeroll mit $25k Preisgeld ist ebenfalls im Turnierplan gelistet. Diesen findet man natürlich auf der Webseite von Full Tilt. Bis zum 2. März sollte jeder Turnierspieler ein interessantes Event für sich gefunden haben. Im Zweifelsfall sollte man sein Glück beim Main-Event auf die Probe stellen. Bei 15 Dollar Einsatz kann man um mindestens $500,000 Preisgeld spielen … viel Glück.


Online-Petition in Richtung PokerStars. Der Marktführer arbeitet stetig an seinem Angebot. Natürlich wird es nicht gelingen, es allen Kunden recht zu machen. Aktuell beschweren sich die PLO-High-Stakes-Spieler. Als Maßnahme gegen Bumhunter sind die NHLE $50/$100 und PLO $50/$100 nur noch per Zoom spielbar. Nach einigen Testwochen sind die Regulars von dieser Regelung nicht überzeugt. Insbesondere die Möglichkeit sich bei PLO mit nur 50 BB einkaufen zu können, wird kritisiert. Über TwoPlusTwo gibt es inzwischen eine Online-Petition um Stars zu Änderungen zu bewegen. Stars ist ebenfalls bezüglich des „Anti-Stallings“ mit den Spielern „im Gespräch“. Die ausufernde Nutzung der Time-Bank soll lt. Geschäftspolitik Konsequenzen haben und beispielsweise mit einer Begrenzung der maximal möglichen Tische einhergehen. Da auch dieser Aspekt zurzeit lebhaft diskutiert wird, hat Stars eine Entscheidung zur weiteren Vorgehensweise noch nicht getroffen.


William Hill sorgt mit „Poker Coach“ für Gesprächsstoff. Als einziger Anbieter im iPoker-Netz bietet William Hill seinen Kunden umfangreiche Unterstützung in Sachen Pokerspiel. Die Software zeigt den Spielern ein Hud, berechnet Outs und Pot-Odds und gibt sogar Ratschläge wie die Hand zu spielen ist. So wird dem Spieler bei einem Draw je nach Pot-Odds und Outs ein Call empfohlen oder abgeraten. Weiterhin werden die Gegner über die Statistiken beurteilt. Sobald mehr als 10 Hände eines Gegners bekannt sind, wird der Kontrahent als Tight, Loose usw. eingestuft.

Positive Stimmen halten die Unterstützung für Freizeitspieler für wünschenswert. Regulars hätten ebenfalls Software (Hold'em Manager oder Pokertracker) am Start und für die Freizeitspieler sorgt der Poker-Coach damit für Chancengleichheit. Negative Stimmen wiederum stören sich an den konkreten Spieltipps. Die Spieler müssen die eigene Hand nicht mehr erkennen und die bisher verwendete Software hatte auf Outs, Odds und Tipps zu verzichten. Spannend bleibt die Frage, ob die anderen iPoker-Anbieter dieses Feature ebenfalls einführen möchten.


Timoshenko gewinnt die Aussie Millions $100k-Challenge. Auch wenn durch den Sieg von Phil Ivey die Schlagzeilen für Timoshenko kleiner ausfielen, soll der Triumph nicht völlig unter den Teppich gekehrt werden. 39 Spieler hatten sich in das hochpreisige Turnier eingekauft und nach 37 Re-Entries durften die Veranstalter einen Zuwachs von 22 Buy-Ins im Vergleich zu Vorjahr melden. Respekt! Natürlich waren die Top-Spieler am Start und im Finale musste sich Yevgeniy Timoshenko gegen Mike McDonald (2. Platz), Erik Seidel (3. Platz), Doug Polk (4. Platz), Patrik Antonius (5. Platz) und Daniel Negreanu (6. Platz) durchsetzen. Die Siegprämie in Höhe von A$2 Mio war also hart erarbeitet.


Webseite des Sands Casino, Las Vegas gehackt. Der Casino-Besitzer Sheldon Adelson ist den Online-Pokerspielern ein (negativer) Begriff. Der Multimilliardär hat für 2014 einen Kreuzzug gegen das Online-Pokern angekündigt. Nebenbei schlägt der uralte Republikaner mit seinen radikalen Äußerungen Wellen. Vor Kurzem hatte er vorgeschlagen prophylaktisch eine Atombombe auf den Iran zu werfen, um deren Bemühungen eigene Atombomben zu bauen im Keim zu ersticken. Nun wurde die Website des Casinos gehackt. Neben einem Bild des Besitzers mit seinem Freund, dem israelischen Premier Netanyahu wurden die Casino-Standorte auf einer Weltkarte mit als Brandherde vermerkt.

Die Hacker ließen es sich auch nicht nehmen, Daten, Emails und Sozialversicherungsnummern der Angestellten zu veröffentlichen. Die Website nahm mit dem Satz „Damn A, Don't let your tongue cut your throat. Encouraging the use of Weapons of Mass Destruction, under any condition, is a crime“ deutlich Bezug auf die verbale/geistige Entgleisung Adelsons. Dieser sollte vor seinem nächsten irren Statement die Sorgen und Nöte der betroffenen Mitarbeiter beachten, diese müssten im Worst-Case den Mist vom Chef ausbaden.


Borgata-Betrüger hat mehr Dreck am Stecken. Nachdem die gefälschten Pokerchips der Borgata Winter Open dem 42-jährigen Christian Lusardi zugeordnet werden konnten, erfolgte bei dem Gauner eine Hausdurchsuchung. Hier wurden die Ermittler ebenfalls fündig. Gefunden wurden mehr als 37,000 gefälschte DVDs und Kopierstationen zur Vervielfältigung. Bereits seit 2012 laufen diesbezüglich Ermittlungen, Lusardi soll mit den Fälschungen eine knappe Million Dollar verdient haben. Mit den gefälschten Chips die Toilette zu verstopfen hat mehr Konsequenzen als gedacht 🙂