PokerStars zum Anbieter des Jahres gekürt. Wie im Vorjahr gewann der Marktführer auch in diesem Jahr bei den International Gaming Awards 2014 in London die Auszeichnung zum „Online Poker Operator of the Year“. Ob einer der Mitbewerber in den nächsten Jahren am Thron kratzen kann, darf bezweifelt werden, andererseits wird sich Stars sicher nicht auf den Lorbeeren ausruhen (dürfen).

 

Bitcoin-Nutzer aufgepasst. Die neue Währung findet immer mehr Freunde und Akzeptanz. Das zieht natürlich auch die Betrüger an. Neben den gängigen Vorurteilen und Bedenken sollten Bitcoin-Nutzer mit Pokerambitionen auf Scam-Versuche achtgeben. Kunden von Pokerhost (Merge-Netzwerk) haben zum Beispiel vor Kurzem per E-Mail die Aufforderung erhalten eine Einzahlung per Bitcoin zu tätigen. Da das Netzwerk die Bitcoin-Option (zurzeit) gar nicht anbietet, sollten die Kunden natürlich in unsichere Gefilde umgeleitet werden. Die Aktion war wenig professionell getarnt, die nächsten Täter werden wahrscheinlich professioneller vorgehen … also Vorsicht!

 

Main-Event der WSOP mit garantiertem Preisgeld? Die Webseite „igaming.org“ berichtete von einem versehentlich veröffentlichten Zeitplan der WSOP 2014. Im Turnierplan war selbstverständlich auch das Main-Event gelistet, soweit so unspektakulär. Das „Weltmeisterschafts-Event“ war allerdings mit dem Zusatz „garantiertes Preisgeld $10 Millionen) versehen. Die Verantwortlichen dementierten diesen Plan nicht, wiesen aber daraufhin, dass die Modalitäten noch nicht final seien. Es besteht also tatsächlich die Möglichkeit, dass zum ersten Mal in der Geschichte der WSOP ein garantiertes Preisgeld für das Main-Event ausgerufen wird.

 

Aussie Million Highroller-Event. Das Main-Event läuft noch auf Hochtouren, für die Highroller ist aber schon ein Sieger gefunden. Max Altergott konnte sich gegen 64 Gegner und im Endspurt u.a. gegen Jason Mercier und Dan Smith durchsetzen. Für den Sieg kassierte er ca. 158,000 Euro. Insgesamt schafften es drei Deutsche unter die letzten 8 und die letzten fünf Spieler verständigten sich recht schnell auf einen Deal, die große Brisanz des Finales blieb deshalb aus.

 

Shawn Buchanan mit Triple COOP. An den echten Spieltischen ist die Triple Crown das größte Kunststück beim Turnierpoker. Natürlich gibt es für die virtuellen Tische ein Pendant und Shwan Buchanan hat als erster Spieler die sogenannte „Triple COOP“ gewonnen. Er gewann ein TCOOP-Event (#33 Razz), einen WCOOP-Titel (2007 das $530 PLO) und bei der SCOOP wiederum ein Razz-Event. Steigern lässt sich diese Sammlung mit einem Sieg bei den Sunday-Millions. Das wäre dann der „PokerStars Grand Slam“ (alle drei COOP-Titel inkl. Sunday Million).

 

Jungleman und die Millionen. In einem Interview berichtete Daniel Cates, das ihm David -PerkyShmerky- Lerner $1,9 Millionen schuldet. Beide Spieler hätten an zwei $3/$6-Tischen gespielt und sich auf sogenanntes „cross-booken“ verständigt. Damit galten Stakes von $300/$600 als vereinbart. Im Verlauf dieser Session gewann Cates $1,9 Millionen, Lerner überwies jedoch lediglich 250,000 Dollar. Da Cates seit längerer Zeit auf die Begleichung der Spielschulden wartet, bezeichnet er Lerner im Interview als „größten Drecksack der Welt“. Im Gespräch war auch die seit 2010 laufende Challenge gegen Tom Dwan Thema. Hier liegt Durrrr $1,2 Millionen zurück und muss nach verlorener Challenge weitere $1,5 Millionen in Richtung Cates überweisen. Allerdings sind noch nicht einmal die Hälfte der vereinbarten 50k Hände gespielt. Cates sieht sich aufgrund seiner aktuellen Spielerfahrung im Vorteil und rechnet nicht damit, dass Dwan in naher Zukunft die Challenge weiter vorantreiben wird. Seiner Meinung nach sollte die Vereinbarung aufgelöst werden und Dwan sollte sich aus seiner Verpflichtung herauskaufen. Der „Jungleman“ würde sich vermutlich für $1 Million auszahlen lassen.