Sam Tricket mit eigenem Poker-Raum. Wenn es um erfolgreiche Pokerspieler geht, fällt regelmäßig der Name Sam Tricket. Der Brite wurde nun in England vom „Dusk Till Dawn Casino“ durch einen eigenen Poker-Room geehrt. In der High-Stakes-Suite hängt ein Porträt von Tricket und insgesamt ist das „Interieur“ edel. Zuletzt wurde in Vegas Phil Ivey mit einem eigenen Raum ausgestattet, die Anwesenheit des Pro's soll sich allerdings in Grenzen gehalten haben. Mal sehen ob Tricket in den eigenen vier Wänden aktiver sein wird.


Lee Jones mit klarer Ansage. Im Presse-Einerlei sind klare Worte eher selten. Urgestein Lee Jones bestätigt nun, dass keine Regel ohne Ausnahme ist. In einem Interview mit Barry Carter hat der „Head of Communications“ von PokerStars deutlich gemacht, dass der Pokersport zurzeit in die falsche Richtung tendiere. Der Spielspaß käme zu kurz und die Regulars/Grinder würden das fantastische Spiel auf schiere Arbeit reduzieren. Interesse und Aufgabe von Anbietern wie Pokerstars sei es, hier gegenzusteuern. Der größte Teil der Bevölkerung möchte sich mit Poker unterhalten, ähnlich wie beim Schach oder anderen strategischen Gesellschaftsspielen. Für diese Kunden muss eine angenehme Spielatmosphäre geschaffen werden. Im Gegenzug hätte PokerStars keine Verpflichtung gegenüber den Regulars. Natürlich dürfen diese einen Top-Service, sichere Spielumgebung und zuverlässige Software erwarten. Aber Stars sei nicht dafür verantwortlich, dass diese Spieler durch das Pokerspiel den Lebensunterhalt bestreiten können. Für die Branche wäre ein Revival des Limit-Spiels von Vorteil, da hier die Anfängerfehler weniger kostspielig seien und die Freizeitspieler deshalb mehr Spielerfahrung mit gleicher Bankroll sammeln könnten.

Mit diesem Statement gibt Jones den aktuellen Bemühungen von PartyPoker recht, diese fokussieren sich inzwischen stark auf die Hobbyspieler und bekamen dafür harsche Kritik von den Vielspielern.


iPoker mit Anpassungen. Das Netzwerk wird künftig auf Spiele in USD verzichten und lediglich GBP und Euro-Tische in der Lobby listen. Natürlich werden im Rahmen dieser „Währungsreform“ auch die Turnier-Buy-In nicht mehr in Dollar bemessen.


bwin.party mit sinkenden Einnahmen. Das Unternehmen hatte schlechte Nachrichten für die Aktionäre. Die Einnahmen sind stark eingebrochen und der Pokersektor ist ein besonderes Sorgenkind der Firma. Mit 37% weniger Einnahmen im Poker ist lt. Geschäftsführer Teufelberger allerdings die Talsohle erreicht. Er ist optimistisch, dass der Abwärtstrend gestoppt sei. Auch im Hinblick auf den Wiedereintritt in den US-Markt sieht er Potenzial nach oben und kündigt für die Zukunft wieder bessere Bilanzen an.


Bitcoin bald Zahlungsmittel auf Pokerseiten? Mit Bitcoin gibt es seit 2009 ein digitales Zahlungsmittel. Inzwischen ist sogar der erste kompatible Geldautomat installiert, allmählich kommt diese Währung also im Alltag an. Auch die Pokerindustrie zeigt Interesse, den Kunden soll schließlich ein möglichst bequemes Ein- u. Auszahlen geboten werden.

Ob die erforderlichen Lizenzen ausgestellt werden können, wird durch die Behörden zurzeit geprüft. In einer ersten Anhörung (Capitol Hill) wurden die Vorteile und Risiken der neuen Währung erörtert, es gab ein überwiegend positives Fazit. Die Chance auf eine Regulierung wird also größer.


Garden City Group legt sich auf einen Auszahlungstermin fest. Die US-Kunden von Full Tilt warten nun fast drei Jahre auf ihr Geld. In den letzten Wochen ist Bewegung in den Auszahlungsprozess gekommen. Die Kunden konnten Ansprüche melden/geltend machen und über 40,000 Kunden forderten ihr Recht. Nun erfolgt die Prüfung der Auszahlungsanforderungen und die Verantwortlichen wollen zum 31. März 2014 die Beträge überweisen.


Sheldon Adelson mit Kampagne gegen das Online-Glücksspiel. Der 79-jährige Milliardär und Besitzer der Las-Vegas-Sands-Gruppe ist einer der größten Gegner vom Online-Glückspiel. Der Republikaner investiert regelmäßig Millionenbeträge in Lobby-Arbeit, um seine Vorstellungen und Interessen in der Politik umzusetzen (umsetzen zu lassen). Nun nimmt Adelson den Kampf gegen die Online-Industrie auf. Ab nächstes Jahr wird seine Kampagne laufen, die Poker Player Alliance versucht bereits jetzt einen politischen Gegenpol zu bilden. Hauptargument des Greises ist die hohe Suchtgefahr des Onlinespiels. Ob in seinen Kasinos keine Alkoholiker und Spielsüchtige zur Kundschaft gehören? Aber was will man von jemandem erwarten, der den Einsatz der Atombombe gegen den Iran fordert …


Aussie Millions reiht sich in die Asia Pacific Poker Tour ein. Die Aussie Millions ist seit Jahren eines der populärsten Pokerevents. Ab dem 23. Januar 2014 wird die Veranstaltung nun als Teil der Asia Pacific Poker Tour fungieren. Der Geschäftsführer vom Crown Casino Poker freut sich über die Zusammenarbeit und ist sich sicher, dass das Event unter der „APPT-Fahne“ auch in den nächsten Jahren bestens aufgestellt sein wird. Nachdem in früheren Jahren Full Tilt als Sponsor der Aussie Millions fungierte, ist nun also PokerStars als Initiator der APPT an der Reihe.