EPT Berlin in 2014 gestrichen. Völlig überraschend haben die Organsiatoren der EPT den Stopp in Berlin gestrichen. Stattdessen wird es im März einen Abstecher nach Wien geben. Die Verantwortlichen freuen sich auf „Die Hofburg“ als Location mit „Geschichte“. Die ehemalige Kaiserresidenz sorgt also nach dreijähriger Pause für eine Rückkehr der EPT nach Wien. Das ist zumindest die offizielle Version. Die rechtliche Situation in Deutschland wird wahrscheinlich eine mindestens ebenso große Rolle gespielt haben. In Berlin wären Werbeaufnäher zu Pokerangeboten verboten gewesen, das ist natürlich jedem Sponsor ein Dorn im Auge.

 

Elton gewinnt erneut eine TV Total PokerStars.de Nacht. Der „Praktikant“ zeigte den Zuschauern und Michael Körner erneut anständiges Pokerspiel. Das wurde schön öfters belohnt, im letzten Jahr blieb der große Erfolg allerdings aus. In der letzten Sendung klappte es aber wieder und Elton freute sich über einen Koffer voll mit Weihnachtsgeld (€50k).

 

IveyPoker – Trainingsseite. Das Pokerangebot von Phil Ivey fördert schon vorab die Grundtugend eines guten Pokerspielers: Geduld! Seit Monaten bildet sich ein Team. Irgendwann erschien dann die Spielgeldsoftware und „schon bald“ soll sich der Einkauf von LeggoPoker rentieren und die IveyLeague an den Start gehen. Dann kann man Lehrvideos von den Profis (u.a. Patrick Antonius, Phil Ivey und Cole South) kostenpflichtig downloaden. Ob die Videos von Ivey und Antonius mit einem Off-Sprecher versehen sind? Die beiden werden doch nicht wirklich selber quatschen? 🙂

 

PartyPoker beugt sich dem Spielerstreik. Die Verantwortlichen haben den Stammkunden in den letzten Monaten viele negative Änderungen zugemutet. Die Fokussierung auf die Freizeitspieler machte sich teilweise in Traffic-Einbrüchen bemerkbar. Aber nicht alle Grinder wechselten einfach zu anderen Anbietern. Die verbliebenden Regulars riefen zum Streik auf und am letzten Freitag war es so weit. Die Verantwortlichen zeigten tatsächlich Einsicht. Ab dem 31.10.13 wird die viel gescholtene Spielertrennung in zwei Pools zurückgenommen. Der Sprecher (Jeffrey Haas) wies allerdings daraufhin, dass diese Änderung nicht nur auf den Streik zurückzuführen sei. Vielmehr habe der Anbieter große Probleme den Missbrauch der Spielerpools zu unterbinden. Immer wieder sei es erfahrenen Spielern gelungen, die Tische der Freizeitspieler „abzuräumen“. Die Verantwortlichen bedankten sich bei den streikenden Spielern. Die klare Artikulierung der Spielerwünsche helfe dem Unternehmen, Entscheidungen zu prüfen bzw. zu überdenken. Das sollte auch in Zukunft der Fall sein, so Haas.

Andere Anbieter binden die Kunden schon vorher ein, das wäre vielleicht eine elegantere Methode?

 

PokerStars erhält kein Patent für „Fast-Fold-Poker“. Nachdem der Marktführer das von Full Tilt erfundene Konzept kopierte, versuchte das Unternehmen nach dem Kauf von Full-Tilt für diese Variante ein Patent zu erhalten. Hätte das geklappt, hätte man sämtliche Anbieter zur Kasse bitten können. In dem Moment hätte sogar der Kauf vom maroden Full-Tilt Unternehmen ein Schnäppchen sein können. „Hätte-Hätte-Fahrradkette“. Das Patentamt der USA hat den Antrag abgelehnt. Schade für PokerStars, irgendwie aber auch gerecht.