Durrrr-Challenge mit Strafzahlungen.

Cates und Dwan sind bereits seit 3 Jahren in der Challenge und kommen kaum voran. Auch wenn der Black Friday für die Verzögerungen mitverantwortlich ist, kann dies nur die halbe Wahrheit sein. Während Cates seinem Gegner Absicht vorwirft, um die Niederlage hinauszuzögern, behauptet Dwan seinen Fokus bei den Live-Spielen in Macau zu belassen.

Nun haben die beiden Spieler ein ergänzendes Regelwerk zur Challenge vereinbart. Demnach müssen alle zwei Monate 8k Hände gespielt sein und die Spieler müssen mindestens 14 Tage spielbereit sein und die Verfügbarkeit jeweils melden. Verstöße werden mit $40k geahndet und im wiederholten Fall steigt die Summe um jeweils $10k an. Als „Ringrichter“ wurden Justin Bonomo und Isaac Haxton auserkoren. Dwan liegt aktuell $1,2 Mio hinten, sollte er diesen Rückstand nicht aufholen können, muss er weitere $1,5 Mio an Cates überweisen.

 

Moneymaker mit Theorie zum Full Tilt Verkauf.

Der Weltmeister aus 2003 gab vor einigen Tagen ein launiges Interview. Aufmerksamkeit erregte hierbei eine These zum Thema Full Tilt Poker. Die von PokerStars 2011 gekaufte Seite hat sich erwartungsgemäß im vorderen Feld der Anbieter etabliert. Allerdings ist eine gewisse Kannibalisierung zwischen Stars und Tilt nicht von der Hand zu weisen. Stars als Marktführer zieht lt. Moneymaker die meiste Cash-Game-Action auf sich. Full Tilt hätte die Qualitäten eher im Bereich Turnierpoker. Insgesamt sind die Chancen auf weiteres Wachstum von Full-Tilt eher gering. Moneymaker wäre deshalb nicht verwundert, wenn sich PokerStars in naher Zukunft vom „zweiten Standbein“ trennen würde. Als Käufer kämen Casinoketten wie Caesars infrage und lt. Moneymaker würden diese einen eventuellen Kaufpreis von 950 Millionen aufbringen können. Damit hätte PokerStars mit dem Kauf und der Abwicklung von Full Tilt (Kaufpreis 700 Mio) einen guten und preiswerten Schachzug in Richtung US-Markt gemacht.

 

Runner Runner – Der Film wurde von der Pokercommunity heiß erwartet und nun stark niedergemacht. Mit Ben Affleck und Justin Timberlake ist der Film prominent besetzt und mit dem Handlungsschwerpunkt auf Online-Poker und kriminellen Machenschaften durchaus am Puls der Zeit.

Leider wurde das Potential verschenkt und der Film plätschert durch die Laufzeit. Weder die Crime- noch die Pokerkomponente kommen richtig zum Zug. Damit ist der normale Zuschauer vom Thema gelangweilt und der Pokerenthusiast nicht ausreichend gewürdigt/berücksichtigt. Die einzige relevante Pokerszene ist entsprechend surreal und lässt den Pokerfan eher ratlos zurück. Nach dem fulminanten Film „Argo“ hat Affleck mit dem Shitstorm zu seiner Batman-Rolle und dem 8%-Verriss von Runner Runner beim Filmportal Rotten-Tomatoes wohl gerade einen Downswing.