iPoker erhöht die garantierten Preisgelder. Das Netzwerk hat für den Oktober höhere Preisgelder in den MTT angekündigt. So wurden z.B. die Turniere am Dienstag und Freitag von bisher $40k auf garantierte $50k erhöht. Insgesamt werden nun über $7 Millionen an Preisgeld pro Monat garantiert, die Turnierspieler sollten den Spielplan also näher in Augenschein nehmen.

 

Durrrr-Challenge. Seit über drei Jahren versuchen Daniel Cates und Tom Dwan ihre Challenge zu beenden (?). Letzte Woche gab es immerhin mal wieder ein Lebenszeichen und die beiden Pro‘s spielten knapp 1,500 Hände. In dieser Session gewann Cates $197,600 und baute den ohnehin schon riesigen Vorsprung weiter aus. Der „jungleman“ liegt nach 20k (von 50k) Händen mit $1,5 Millionen in Führung und hat gute Chancen auf den „Dwan‘schen Wetteinsatz“ in Höhe von weiteren $500k. Bei dem Tempo sollte allerdings noch ein Inflationsausgleich vereinbart werden.

 

Full Tilt Rückzahlungen durch Garden City Group. Inzwischen ist der Auszahlungsprozess an die Spieler angelaufen. Seltsamerweise gibt es nur sehr wenige Rückmeldungen der Spieler. Bisher haben weniger als 2% der betroffenen Spieler einen Antrag auf Auszahlung der „verlorenen“ Account-Einlage gestellt. 1,4 Millionen Emails wurden an die ehemaligen Spieler verschickt und 23,500 Anträge sind gestellt. Sollte der Großteil der Mails den Spam-Filtern zum Opfer gefallen sein? Oder hat der überwiegende Teil der Small-Stakes-Spieler kein Interesse für die „geringe“ Ersattungssumme etwas Verwaltungsaufwand zu betreiben? Bis Mitte November können die Anträge noch gestellt werden, wenn es bei der spärlichen Resonanz bleibt, wäre es schon kurios.

 

PokerStars vs. Bumhunting. Der Marktführer sucht weiter nach Lösungsmöglichkeiten für das Bumhunting-Problem an den Heads-Up-Tischen. Mit den Heads-Up-Zoom-Tischen konnte das Thema bereits etwas entschärft werden, glücklich ist man mit dem aktuellen Stand allerdings noch nicht. Deshalb haben die Verantwortlichen weitere Lösungsmöglichkeiten zur Diskussion gestellt (2+2-Foren). Die Community ist von der „Forced Play-Regel“ angetan. Hier werden die Spieler zu einer bestimmten Anzahl an Händen gezwungen. Ein direktes Verlassen des Tisches wird in Form einer Geldstrafe geahndet und deshalb wenig lukrativ. Das hört sich doch gut an und eine Beteiligung der Pokerspieler schreit fast nach dem „Oscar für Kundenservice“ 🙂

 

Merge-Netz auf Talfahrt. Im Mai wurde für das Netzwerk das Rake erhöht und die (zu erwartene) Spielerflucht setzte ein. Das hat – wenig überraschend – weitere Konsequenzen. Die sinkende Spielerzahl führt zu erforderlichen Sparmaßnahmen und diese gehen zulasten der Grinder. Die VIP-Level wurden reduziert und damit gibt es weniger Boni bzw. Rakeback für die Regulars. Denen hat vor einigen Wochen PartyPoker bereits vor den Kopf gestoßen, auch dort war die Resonanz sehr negativ und der Traffic ging nach unten … setzt sich die Abwärtsspirale also weiter fort?