Phil Ivey und das Crockfords Casino, London streiten weiter um die £7,5 Millionen Auszahlung. Das Casino wirft Ivey Betrug vor und verweigert die Zahlung. Ivey hat seine Strategie bei einer Gerichtsanhörung publik gemacht. Der Profispieler gab zu die Rückseiten der Karten „gelesen“ zu haben. Für den Fehldruck der Decks könne er allerdings nicht und habe damit nur einen Vorteil ausgenutzt und nicht betrogen. Demnach sei das Kasino hier in der Pflicht. Wenn die Verantwortlichen fehlerhaft bedruckte Karten zulassen, muss das Kasino auch die daraus entstehenden Verluste bezahlen.

Die Meinung der Richter hierzu muss abgewartet werden.

WPT World Championship neuerdings im Borgata. Bisher wurde das Finale der Saison im Bellagio, Las Vegas gespielt. Nach 11 Veranstaltungen ist mit dieser Tradition allerdings Schluss. Die 12. Saison wird dieses Mal in Atlantic City (Borgata) enden. Das Finale wird PartyPoker als Sponsor begleiten. Damit wagt sich der Sponsor auf dem US-Markt wieder aus der Deckung. Mit dem dritten Tourstopp der WPT im Borgata scheint sich die enge Zusammenarbeit zwischen WPT, Partypoker und Borgata weiter zu verfestigen.

Luke Schwartz bei Pokerstars gesperrt. Der pöbelnde Brite hat betrunken gegen Full Tilt und Pokerstars via Twitter gepöbelt. Neben prolligen Beleidigungen kündigte er massives Multi-Accounting an und bat damit förmlich um eine Sperre. Der Pokeranbieter kam dieser Aufforderung sicher gerne nach. Schwartz ist nun sowohl für die Online-Seite als auch für die EPT gesperrt.

Amir Lehavot verkauft WSOP-Main-Event Anteile. Der November-Niner wird mit den zweitmeisten Chips in das Finale gehen. 10% seines Gewinnes hat er den Eltern versprochen und weitere 10% gehen an einen Freund und Sponsor. Das halbe Preisgeld will er behalten und 30% Anteile an Interessenten verkaufen. Er bietet diese Anteile zu ICM-Konditionen an. 1% gehen demnach für $29,248 über den virtuellen Tresen. Sollte Lehavot den dritten Platz belegen machen die Anleger nur 2% Gewinn, bei einem zweiten Platz ist der Profit mit 51% schon annehmbar. Allerdings muss man dieses Ziel erst mal erreichen. Immerhin machen die Anleger bei einem vierten Platz keinen Verlust sondern kommen Break-even aus der Nummer raus.

Die „Share-Experten“ bewerten das Angebot des Spieles deshalb auch skeptisch. Taylor Caby vertritt z.B. die Auffassung das für die Anleger ein Rabatt dabei sein müsste, schließlich gäbe es an dem Finaltisch keine Riesen-Edge einzelner Spieler.