Erster Erfolg für Sheldon Adelson? Der Milliardär hat den Online-Kasinos den Kampf angesagt und scheinbar einen ersten Erfolg erzielt. Die American Gaming Association hat als große Lobby-Gruppe der Glücksspielindustrie den Kampf für die Legalisierung von Online-Glücksspiel offiziell für beendet erklärt. Wenn sich eine Lobby-Gruppe derart konsequent zurückzieht, ist hinter den Kulissen offensichtlich stark an Strippen gezogen worden.


The Big One mit weiteren Teilnehmern. Immer mehr Spieler haben die nötige Million zusammen und registrieren sich für das Prestige-Event. Mit Isaac Haxton und Daniel Cates kommen zwei weitere Profis an die Tische. Insgesamt sind nun 35 der 56 Plätze vergeben und das Feld wird härter.


Eugene Katchalov verpasst die WSOP. Der seit seinem 10. Lebensjahr in Amerika lebende Ukrainer hat in einem Interview bestätigt, dass er die WSOP in diesem Jahr nicht spielen werde. Er hat trotz Auswanderung gute Kontakte in die Ukraine und wird dort eine TV-Show mitgestalten. Sein Ziel ist es, das Pokerspiel in seiner alten Heimat populärer zu machen.


Erster Bitcoin-Geldautomat in Vegas. Obwohl sich die virtuelle Währung in den letzten Wochen nicht unbedingt von der vertrauensaufbauenden Seite zeigte, hat das „D Casino“ in Vegas einen ersten Geldautomaten installiert. Bisher konnte man Bitcoins nur für Boutiquen oder Restaurants nutzen. Über den neuen Geldautomaten soll es den Highrollern nun einfacher gemacht werden, Geld für die Spieltische aus der Heimat zu transferieren.


888Poker sperrt Hunderte Accounts aus Mexiko. Ohne große Erklärung oder Ankündigung hat der Online-Anbieter zig Accounts mexikanischer Kunden gesperrt. Die Bankroll wurde den Spielern natürlich ausgezahlt. Mit einer eher schroffen Supportmail wurden die betroffenen Spieler gebeten, keine weiteren Accounts anzulegen. Trotz diverser Forenmeldungen blieben die Verantwortlichen bisher eine Aufklärung schuldig. Auch wenn die Vorgehensweise durch die AGB gedeckt ist, wird man als Kunde stutzig. Ein Rückzug aus Mexiko schließt 888 kategorisch aus. Betroffen sind lediglich Spieler, die vor dem Black Friday in den USA lebten und dort spielten. Es handelt sich also um Regulars die den Wohnsitz verlegten, um weiterhin vom Poker leben zu können. Diese Klientel ist nicht unbedingt die Zielgruppe der Online-Anbieter. Trotzdem dürfte für diese Vorgehensweise mehr dahinterstecken. Gemunkelt wird u.a., dass die amerikanische Regulierungsbehörde in Sachen Geldwäsche ermittelt(e).


Ivan Soshnikok gewinnt das SCOOP-Main-Event. Der unter dem Nick „vandir4rek“ spielende Pro setzte sich im Online-Spektakel gegen 656 Gegner durch und gewann eine Million Dollar Preisgeld. Soshnikok konnte bereits im letzten Herbst in Prag das Highroller-Event der EPT gewinnen und spielte das Finale dementsprechend selbstbewusst. Das letzte Trio teilte das Preisgeld auf und der Russe hatte am Ende die Nase vorn. Auf dem zweiten Platz landete der Brite Peter Akery der sich über $860k Prämie freuen durfte.


Wer wettet gegen Sorel Mizzi? Endlich mal wieder eine sportliche Wette. Sorel Mizzi erinnerte sich daran, als Kind gerne geschwommen zu sein. Was liegt da näher, als eine Wette anzubieten. Mizzi möchte ca. 5 Kilometer vom Ipanema-Strand in Rio zu einer kleinen Insel schwimmen. Neben der Distanz sind Strömungen zu meistern. Immerhin gibt es ein Beiboot, das den Pokerpro im Notfall aus dem Wasser fischen kann. $10k sind eingesetzt und Mizzi gibt Odds von 3:1 vor.


Freispruch für „Agrobot_388Z“. PokerStars hatte dem Kasachen nicht so viel Glück zugetraut und den Account vorsorglich gesperrt. Der Spieler hatte innerhalb kürzester Zeit einen zweiten Platz bei der Red Spade Open erreicht und das Sunday Million gewonnen.  Einige Tage später sperrte PokerStars den Account mit darin befindlichen $250k um einen Verdacht auf Multi-Accounting zu klären. In einigen Gesprächen gab der Spieler zu, gegen die AGB von Full Tilt verstoßen zu haben, auf Stars sei jedoch kein Account-Sharing erfolgt. Stars hielt die Geschichte zwar für dünn, eine Sperre und das Konfiszieren eines hohen Geldbetrages schienen allerdings nicht gerechtfertigt zu sein. Zumindest gab der Anbieter den Account und die Einlage inzwischen wieder frei.