Supernovas auf PokerStars. Gegen den Trend spielen die Extrem-Grinder unvermindert weiter um die erforderliche Million an PlayerPoints zu erhalten. Den Supernova-Elite-Status konnten sich im letzten Jahr 371 Spieler erspielen. Damit konnte man im Vergleich zu 2012 das Niveau fast halten (375) George Lind sammelte im letzten Jahr mehr als 4-Millionen-Punkte und konnte diese gegen mehr als $100,000 Bonusgeld eintauschen.

 

Shaun Deeb gewinnt das Open-Face Chinese der PCA. Neben Highroller und Main-Events finden natürlich reichlich Side-Events statt. Chinese-Poker spielt hier seit längerer Zeit eine beliebte Rolle. In diesem Jahr kauften sich 53 Spieler ein und Shaun Deeb konnte das Turnier vor Paul Volpe gewinnen. Für den Sieg gab es mit $32,380 ein nettes Taschengeld für die Bahamas.

 

Mike Caro gegen Technik am Pokertisch. Das Urgestein des Pokerspiels und der Autor des Klassikers „Book of Tells“ äußerte sich negativ über den jüngsten Deal der WPT mit einem Kopfhörerhersteller. Caro weist darauf hin, dass die Technik immer auch das Risiko von Betrug birgt, davon unabhängig würde das komplexe psychologische Element des Spiels leiden. Abgeschirmt von der Außenwelt würde man weder auf Tells achten und eher wie ein Bot am Tisch agieren. Hierdurch würde ein wesentlicher Aspekt des Spiels aufgegeben. Die Diskussion über Equipment an den Pokertischen ist sicherlich noch nicht abgeschlossen. Nicht wenige Profis plädieren sogar für ein Verbot von Sonnenbrillen.

 

PartyPoker betritt die US-Werbebühne. Vor einigen Jahren überschwemmte Full Tilt Poker die Amerikaner mit Werbelogos. Nach dem Crash ist hier natürlich Ruhe eingekehrt und aktuell ist PartyPoker in Amerika am Zug. In den Bundesstaaten mit reguliertem Spielangebot sammelt der Anbieter fleißig Marktanteile und hat nun mit den „Philadelphia 76ers“ und „New Jersey Devils“ zwei Sportteams als Werbepartner gewonnen. Party scheint den Vorsprung vor PokerStars auf dem US-Markt wirklich nutzen zu wollen, das wird spannend in diesem Jahr 🙂

 

Dan Bilzerian sorgt für Ivey-Klatsch. Der Millionär und Playboy ist immer wieder für eine Schlagzeile und Fotos mit leicht bekleideten Mädels gut – er scheint seine Rolle als männliche Paris Hilton zu genießen. Da er auch die Highstakes-Tische „bereichert“, ist er natürlich berufen, seine Statements in die entsprechenden Foren zu blasen. In einem Interview gab er eine Breitseite gegen Ivey und Dwan ab, beide Spieler seien pleite. Insgesamt würden die meisten Highroller früher oder später broke gehen, das wäre schon eine eigenartige Angewohnheit. Die Spieler sind für die hohen Stakes nicht reich genug und wenn die ersten Buy-Ins verloren sind, wird dem Verlust auf gleichem Niveau hinterhergejagt.

Während Ivey per Twitter etwas kryptisch reagierte und nicht direkt dementierte, hält Daniel Negreanu die Gerüchte für weit hergeholt.