Da die erste Kalenderwoche in 2015 recht ereignisarm verlief, starten wir die Kurznachrichten direkt mit der Woche 2 …

Negreanu. Auch wenn der bekannte und beliebte Pokerspieler im Vergleich zu dem extrem erfolgreichen Jahr 2013 im letzten Jahr ein paar Abstriche machen musste, fällt der Blick zurück dennoch positiv aus. Die Leser vom Bluff-Magazin machten dies nun amtlich und kürten „Kid Poker“ zum beliebtesten Pokerspieler in 2014. Den weiblichen Part in der Wahl gewann übrigens Vanessa Selbst.

 

Vanessa Selbst. Während die angehende Juristin vom Bluff als beliebteste Spielerin des Vorjahres geehrt wurde, stellt das Konkurrenzblatt Cardplayer fest, dass die Spielerin in einer 5-Jahres-Wertung nach üblichen „Card Player Player of the Year“-Kriterieren das Ranking anführt. Kein anderer Spieler kann über diesen langen Zeitraum so gleichmäßige Erfolge verbuchen. Entweder wurde Selbst bisher von jedem Downswing verschont, wahrscheinlicher ist allerdings, dass Sie die Spielweise optimal anpasst und sich auf die geänderten Spielertaktiken einstellt.

 

Steve O’Dwyer. Das Pokerjahr nimmt mit dem Start der PCA Fahrt auf und das Event begann mit dem $100k Super-Highroller-Turnier. 50 Spieler kauften sich ein und es gab 16 Rebuys – Der Finaltisch war u.a. mit Andrew Robl und Sorel Mizzi besetzt. Das Rennen machte allerdings der Ire Steve O’Dwyer der sich im Heads-Up gegen Roger Sippl durchsetzte und eine Prämie in Höhe von $1,872,580 kassierte.

 

Shane Warne ist im Cricketspiel eine Legende und als Pokerspieler seit sieben Jahren im Team von 888Poker aktiv. Nun hat Warne die Auflösung seines Vertrages bekannt gegeben. Er wolle zwar weiter Poker spielen, die Zusammenarbeit mit 888 würde allerdings nach sieben schönen Jahren nicht fortgeführt.

 

Bitstamp. Mit der virtuellen Währung Bitcoin ist zurzeit kein Staat zu machen. Bereits im letzten Jahr schwankte der Kurs immens und schreckte damit potenzielle Nutzer ab. Hackerangriffe sorgten für weiteren Vertrauensverlust. Nun hat es mit Bitstamp eine der größten Handelsplattformen erwischt. Die Hacker erbeuteten ca. 5 Millionen Dollar, das Unternehmen wird die Kunden zwar entschädigen, die Verunsicherung gegenüber der neuen Währung wird trotzdem weiter steigen.