Poker-Paar. Meistens wird bei diesem Begriff die Kartenkombination gemeint. In diesem Fall mal nicht. Der Ex-Weltmeister Pius Heinz ist mit Natalie Hof liiert. Dies wurde im Rahmen der EPT Wien bekannt und zog natürlich das Interesse der Medien auf sich. Hof studiert zwar in Osnabrück (Pädagogik, Theologie), ist zurzeit aber sehr aktiv in Sachen Pokerspiel und Moderation. Neben den German High Roller kommentiert Sie auch die TV Total PokerStars.Nacht. Pius Heinz wiederum lässt es nach seinem Millionen-Coup bei der WSOP ruhig angehen. Er hat kürzlich seinen Vertrag mit Pokerstars aufgelöst und spielt nun nach Lust und Laune.


Rino Mathias ohne PokerStars-Vertrag. Der 41-jährige Schweizer war seit 2009 Mitglied im Pro-Team von Stars und vorher bei Full-Tilt gezeichnet. Allerdings konnte der ehemalige Schach- und Backgammonspieler in den letzten Jahren keine bedeutenden Final-Tische erspielen. Stars hat daraufhin den Vertrag nicht mehr verlängert. Auf der Homepage ist bereits das Konterfei des Spielers gelöscht. Damit dünnt der Marktführer sein Pro-Kader weiter aus. In den letzten Monaten wurden schon Sandra Naujoks, Sebastian Ruthenberg und Pius Heinz von der Seite gestrichen.


Bertrand Grospellier stand über Twitter Rede und Antwort. ElkY hat sich eine Stunde Zeit genommen und möglichst viele Fragen der Fans über seinen Twitter-Account beantwortet. In dieser Aktion verriet der erfolgreiche Spieler, dass er seine Bankroll in nur drei Monaten mit einer Handvoll Einzahlungen aufbauen konnte. Als Lektüre empfiehlt Grospellier neben seinem Buch „The Raiser's Edge“ die Bücher „Kill Phil“ und „Kill Everyone“. Sein favorisierter Friseursalon ist übrigens das „L'atelier de Donato“ in Paris. Wenn man sich einige Fotos von ElkY anschaut, darf man sich diesen Weg aber auch gerne sparen. 🙂


PokerStars weiterhin mit Schwierigkeiten auf dem US-Markt. Der Marktführer bekommt in den USA weiterhin keinen Fuß auf den Boden. Aktuell bemühen sich die Verantwortlichen um eine Lizenz in Kalifornien. Zusammen mit der „Morongo Band of Mission Indians in California“ will PokerStars in diesem Bundesstaat an den Start. Mit 38,3 Millionen Einwohnern gehört Kalifornien zu den interessantesten US-Staaten für die Online-Anbieter. Natürlich ist ein Marktführer insbesondere von der Konkurrenz nicht gerne gesehen. Die Gegner formieren sich deshalb bereits zum Widerstand. Leslie Lohse von der „California Tribal Business Alliance“ äußerte sich kritisch und möchte die sogenannten „Bad Actors‘ Klauseln“ streng ausgelegt wissen. In diesem Kontext solle Stars der Zutritt in den regulierten Markt nicht erlaubt werden. Das letzte Wort ist natürlich nicht gesprochen … aber ein Zuckerschlecken ist es für Stars wirklich nicht.


Gus Hansen mit Pause? Am Rande der EPT in Wien gab Gus Hansen ein Interview. Natürlich wurde er auf seinen Downswing angesprochen und gestand freimütig, dass er sehr unzufrieden sei. Er würde zwar tatsächlich über Highstakes-Backgammon-Spiele und Live-Cashgame die Verluste teilweise wieder einspielen, allerdings könne er die Online-Verluste mittelfristig kaum ausgleichen. Da er vermutlich die mieseste Table- und Gameselection der Welt hätte, sollte er entweder länger pausieren oder deutlich kürzertreten. Die zweite Variante scheint ihm realistischer, immerhin ist er ein Zocker und braucht den Kick.