Full Tilt Poker mit neuer Turniervariante. Flipout-Tournaments ergänzen das neue Angebot auf Full Tilt Poker. In dieser Variante sind die Teilnehmer direkt zu Beginn mit allen Chips im Spiel und hoffen durch die All-In-Phasen in die Geldränge zu gelangen.Sobald das Preisgeld erreicht ist, beginnt das reguläre Spiel. Der Marketingchef teilte mit, dass diese Events bereits zum Wochenende in der Lobby gelistet sind. Mit einem „Flipout-Festival“ wird diese Form des Turnierpokers den Kunden vom 21. bis zum 24. März nähergebracht.

 

PokerStars gewinnt einen seltsamen Rechtsstreit. Kelly Sonnenberg hatte in Illinois eine Sammelklage über mehrere Millionen Dollar eingereicht. Aufhänger war, dass PokerStars in den USA illegal Pokerspiele angeboten habe und die Spieler für die dort erlittenen Verluste entschädigt werden müssten. Die US-Rechtsprechung treibt teilweise skurrile Blüten, in diesem Fall wurde die Klage aber zur Erleichterung von Pokerstars abgewiesen. Die Richter wiesen daraufhin, dass die Klägerin sich die Entschädigungssumme höchstens von den Spielern mit positiver Bilanz erklagen könne, der Anbieter hätte lediglich eine Plattform zur Verfügung gestellt.


„Buy-In Obligations“ nun auf allen Limits bei Stars. Die Shortstacker sind den meisten Pokerspielern seit Langem ein Dorn im Auge. Schlimm wird es allerdings, wenn die Shortstack-Spieler mit Gewinnen vom Tisch flüchten, um an anderen Tischen wieder ihr Unwesen zu treiben. Dieses sogenannte Ratholing wird nun auf Pokerstars an den NL und PLO-Tischen durch neue Regelungen minimiert. Die Spieler sind nun dazu verpflichtet sich an einen neuen Tisch mit mindestens dem Stack vom Vortisch einzukaufen. Damit die Freizeitspieler nicht abgeschreckt werden, sind innerhalb von 20 Stunden immerhin 8 Ausnahmen erlaubt. Mit diesem Kompromiss hat der Anbieter in einer Testphase gute Erfahrungen gemacht, die Regeln sind deshalb nun scharf geschaltet.


Gus Hansen eröffnete ein Squash-Center. Neben seinen gigantischen Pokerverlusten ist der Däne als Backgammon-Spieler und passionierter Sportler bekannt. Mit dem Profi-Squash-Spieler Morten Wiegandt Sorensen hat Hansen nun ein Squash-Center in Kopenhagen eröffnet. Gegenüber einer Dänischen Zeitschrift stufte sich der selbstbewusste 40-jährige als guten Spieler in den Top 25 aus Dänemark ein. Nun denn.


Phil Ivey als Box-Promoter. Der weltbeste Pokerspieler hat seine Leidenschaft für Casino-Spiele wie Craps etwas gedrosselt und entdeckt sich stattdessen als Geschäftsmann. Nach dem Start der „Ivey-League/Trainingsseite“, hat er in Zusammenarbeit mit Jeff Fried den Boxer Dusty Hernandes-Harrison als Promoter unter Vertrag genommen. Ivey möchte versuchen den bisher ungeschlagenen 19-jährigen erfolgreich zu vermarkten.


Tournament Director verzahnt sich mit dem Hendon Mob. Die unter dem Namen „Tournament Director“ verbreitete Software sorgt für einen problemlosen Turnierablauf in zahlreichen Kasinos weltweit. Über das Programm wird die Turnieruhr genauso geregelt wie die Blindstruktur, der Preispool und die Auszahlungen. Mit der neuesten Version ist nun eine Schnittstelle zur Datenbank vom Hendon Mob integriert. Mit dieser Partnerschaft können zukünftig noch mehr Turnierspieler mit Ergebnissen erfasst werden und die Aussagekraft des Global Poker Index steigt weiter. Bereits jetzt sind in der größten verfügbaren Datenbank mehr als 300,000 Spieler und 120,000 Events erfasst und ausgewertet. Durch die automatische Übertragung der Turnierergebnisse in die Datenbank können die Kasinos künftig die Zeiten für eine manuelle Übermittlung einsparen.