PCA 2014. Das Pokerjahr beginnt traditionell mit einem der beliebtesten Events. Das PokerStars Carribean Adventure läuft und lockt die Pokerspieler auf die Bahamas. Die Gefahr von Sonnenbränden wird durch einen umfangreichen Eventkalender minimiert. Vom 5. bis zum 13. Januar gibt es unter anderem ein $100k Highroller und natürlich auch das $10,300 teure Main-Event. Bei diesem Turnier lehnt sich der Sponsor mit einer garantierten Preissumme in Höhe von $10 Millionen weit aus dem Fenster.

Im letzten Jahr fanden sich 987 Spieler zum Main-Event ein und Dimitar Danchev konnte sich die Siegprämie von $1,85 Millionen sichern. Eine Titelverteidigung ist wie immer nicht ausgeschlossen 🙂

 

Full Tilt mit Mini-FTOPS XXIV. Für die breite Masse an Pokerspielern kommt die PCA leider nicht infrage. Für die Low-Stakes-Spieler sorgt deshalb Full Tilt mit der Mini-FTOPS seit dem 5.1.14 bis zum 19.01. für Kurzweil. Die Turniere haben ein Buy-In zwischen $11 und $33 Dollar und für das Main-Event werden $750,000 Preisgeld garantiert. Insgesamt also eine gute Chance die Bankroll zu pushen. In 39 Events sollte jeder Spieler seine Lieblingsvariante finden.

 

Daniel Negreanu ist Spieler des Jahrzehnts. Der Kanadier hatte ein sehr erfolgreiches Pokerjahr und wurde vor Kurzem zum Spieler des Jahres von ziemlich allen Medien gekürt. Nun hat der Global Poker Index (GPI) den 39-Jährigen zum Spieler des Jahrzehnts ausgerufen. Mit 23 holte sich „Kid Poker“ sein erstes Bracelet uns spielt seitdem konstant auf hohem Level. Negreanu hat nicht nur in Sachen Spieltaktik immer Schritt gehalten und teilweise sogar Trends gesetzt, auch die Neuen Medien nutzt er wie kein anderer Spieler und verschont niemanden mit seiner Meinung. In Turnieren konnte er bereits $19,5 Millionen an Prämien kassieren, in den Cashgames dürfte er ebenfalls vorne liegen.  Knapp hinter Negreanu im GPI-Ranking liegen übrigens Erik Seidel, Michael Mizrachi und Barry Greenstein.

 

EPT-Hacking-Vorfall aus 2013. Über die mit einem Trojaner infizierten Rechner in Barcelona wurde mehrfach berichtet. PokerStars recherchierte seitdem und ist scheinbar fündig geworden. Demnach soll hinter dieser Aktion ein schwedischer Hacker stecken, dieser hat bereits eine entsprechende Vorgeschichte und Kontakte zur Bikergang Bandidos. Diese wiederum sollen bereits mehrfach versucht haben Highroller zu erpressen. Eine vorsichtige Vorgehensweise aller Beteiligten ist wohl nachvollziehbar und ratsam.

 

PokerStars hat den US-Markt weiterhin im Fokus. Eric Hollreiser (Kommunikationschef) bestätigte in einem Blogeintrag, dass Stars in 2014 weiterhin mit voller Kraft an einem Neustart auf dem US-Markt arbeiten wird. Unter anderem spricht er von einem positiven wirtschaftlichen Einfluss des Marktführers. Es sollte einen wundern, wenn die Aussicht auf Steuern und Arbeitsplätze mittelfristig keine Lösungsansätze mit sich bringen würden.