Neteller liked Bitcoin. Während die großen Pokerräume der virtuellen Währung weiterhin die kalte Schulter zeigen, ist Bitcoin als Zahlungsoption bei Neteller angekommen. Damit wird den Pokerspielern die Möglichkeit gegeben, mit Bitcoins über den Umweg Neteller bei den Online-Casinos einzuzahlen.

 

Hat Rick Salomon Milliardär Andy Beal geschröpft? Bei Scheidungen wird schmutzige Wäsche gewaschen und die Betroffenen versuchen, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen. Rick Salamon und Pamela Anderson haben als Wiederholungstäter in den Abläufen Routine. Lt. der ehemaligen Baywatch-Nixe soll der 47-Jährige in einer Homegamerunde 40 Millionen Dollar von Andy Beal gewonnen haben. Lt. Klatschmagazin hat Anderson dem Gericht entsprechende Dokumente zukommen lassen. Damit wäre der Lebenskünstler nicht nur einer der erfolgreichsten Pokerspieler sondern auch in Gefahr, einen stattlichen Teil der Summe an Anderson und die Steuerbehörde zu verlieren. Oberste Priorität hat die Klärung des Wohnsitzes. Während die Noch-Ehefrau als Wohnsitz Hollywood angibt, behauptet Salomon seinen Wohnsitz in Las Vegas zu haben. Dort wäre eine (kostengünstige) Annullierung der Ehe möglich – ein Schelm, wer Böses denkt.

 

Betrugsbande von Ali Tekintamgac verurteilt. Mit dem Betrugsskandal bei der Partouche Poker Tour erlangte Tekintamgac traurige Berühmtheit und wurde in 2014 zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt. Bereits jetzt darf der geständige Betrüger das Gefängnis tagsüber verlassen und lungert in Berlin als Freigänger herum. Seine Komplizen wurden inzwischen ebenfalls verurteilt. Mit großem -auch technischen- Aufwand wurden systematisch Pokerrunden initiiert und betrogen. Neben Handzeichen gab es modifizierte Kartendecks und Funksignale. Insgesamt zehn Personen mussten sich vor Gericht verantworten und bekamen einen Deal der Staatsanwaltschaft angeboten. Daraufhin waren acht der Angeklagten geständig und kamen mit Bewährungsstrafen zwischen acht Monaten und zwei Jahren glimpflich davon. Gegen die restlichen Zwei wird weiter verhandelt.

 

Paul Phua mit neuer Anhörung. Die Gerichte haben eindeutig alle Hände voll zu tun. Der FBI-Einsatz inklusive diverser Verhaftungen wegen illegaler Sportwetten war schon mehrfach in den Schlagzeilen. Fünf der acht Angeklagten haben sich bereits mit dem Gericht vereinbart, unter anderem wurde ein 5-jähriges Einreiseverbot in die USA akzeptiert. Die Anwälte von Paul Phua halten jedoch weiterhin die Vorgehensweise des FBI für nicht rechtens und damit die vorliegenden Beweise für nichtig. Eine Verwaltungsrichterin hat sich der Meinung angeschlossen, die Staatsanwaltschaft forderte diesbezüglich eine weitere Anhörung. Das Ding bleibt spannend.

 

Österreich bald mit Internetsperren? Die Politiker sind mit den »neuen Medien« scheinbar weiter überfordert. In Österreich agieren die meisten Online-Poker-Anbieter in einer Grauzone und die Regierung möchte dies nicht länger tolerieren. Deshalb wird über eine Internetsperre (IP-Blockade) nachgedacht. Die Türkei machte hier bereits den Vorreiter und dient als (schlechtes) Beispiel. Die Regierung rechnet mit steuerlichen Mehreinnahmen von ca. 100 Millionen Euro. Das Geld soll aber natürlich nicht ausschlaggebend sein (heuchel). Vielmehr ginge es darum, die Spieler zu schützen. Na klar! Noch im zweiten Quartal soll es in dieser Angelegenheit Klärung geben. Vielleicht heißt es dann: Willkommen in der Steinzeit.

 

888Poker und WSOP intensivieren die Zusammenarbeit. 888Poker und Caesars haben sich auf einen umfangreichen Sponsorendeal für die WSOP geeinigt. Das Logo von 888 wird natürlich allgegenwärtig sein. Außerdem kann 888Poker durch die Zusammenarbeit diverse Packages Online zur Verfügung stellen. In vielen Ländern sogar exklusiv. Da in diesem Jahr zum ersten Mal die Berichterstattung durch die WSOP in Eigenverantwortlichkeit erfolgt, unterstützt 888Poker die Organisatoren auch in diesem Bereich.

 

Dzmitry Urbanovich mit viertem Sieg. Bei der EPT in Malta sorgte der polnische Spieler mit seinen drei Siegen für Schlagzeilen. Damit war sein Lauf aber noch nicht beendet. Auch nach drei Siegen in drei Tagen ließ es der ehrgeizige Spieler nicht gut sein. Er registrierte sich für weitere Events und gewann mit dem €220 Crazy-Pineapple tatsächlich ein viertes Turnier der Serie. Es ist schwer vorstellbar, dass dies jemandem in absehbarer Zeit erneut gelingt. Gratulation zur historischen Leistung.