888Poker wehrt sich gegen Datensammler. Die Verantwortlichen haben mit SharkScope eine der bekanntesten Tracking-Seiten aufs Korn genommen. Das Sammeln der Spielerdaten erhitzt regelmäßig die Gemüter. Während viele Regulars gerne auf die Statistiken zugreifen, fühlt sich die Mehrheit der Hobbyspieler durch solche Angebote benachteiligt. Insgesamt könnte die Sperrung des Anbieters den Betreibern von 888Poker also positives Feedback geben.

SharkScope hatte den Verantwortlichen einen Kompromissvorschlag gemacht (opt-in). Im Gegensatz zu PokerStars (bei denen die Spieler sich für das Tracking freischalten können), hat 888 allerdings abgelehnt.

Badbeat für Phil Ivey. Als sei seine kostspielige Scheidung und das Rechtsverfahren gegen das englische Kasino nicht genug. Per Twitter teilte Ivey mit, dass er laut Allergietest gegen Schokolade, Zucker, Bier, Hähnchen und Rindfleisch allergisch sei. Eine fiese Mischung … was bleibt da noch? Gottseidank standen „Chips“ nicht auf der Liste.

Full Tilt kehrt zur Black Card zurück. Bereits beim Reboot vom Anbieter hörte es sich nach einem Comeback für den beliebten VIP-Status an. Nun haben die Verantwortlichen die „Black Card“ reaktivert. Spieler, die in 100 Tagen $5k Rake „erspielen“ bekommen eine Black Card zugesandt. Mit dieser Karte erhält man die auch für Diamond üblichen 25% Rakeback, zusätzlich aber bessere Boni und weitere Punkte (boost bspw. für Leaderboard-Spiele). Wenn man die Vorteile der Karte konsequent nutzt, erhöht sich das Rakeback um 5%.

Black-Card-Member mit Erfolg im Leaderboard werden vom Anbieter mit einem Pro-Vertrag für die Dauer eines halben Jahres ausgestattet. Diese „Auserwählten“ bekommen einen Bonus bzw. Turniertickets im Wert von $20k und für den Pro-Zeitraum ein 100% Cashback!. Damit dürfte das Leaderboard der größte Pluspunkt für die Black-Card-Spieler darstellen.

PokerStars senkt das Rake an den Pot-Limit-Omaha Tischen. Die PLO-Spieler haben schön des Öfteren ihr Leid geklagt. Im Vergleich zu No-Limit-Hold'em gibt es beim PLO deutlich mehr Action, mehr Flops, größere Pötte, höhere Varianz und dadurch auch höheres Rake.

Die Verantwortlichen bei PokerStars kennen die Problematik und nach einem Erfahrungsaustausch mit Spielern wurden nun das Rake im PLO bis zum Limit $25 gesenkt. Insgesamt können Spieler künftig mit 4,4% bis 6,9% weniger Rake rechnen … das ist Kundensupport, der sich bezahlt macht 🙂

ComeOn ist der dritte Pokerraum des Revolution-Networks der in Zahlungsschwierigkeiten ist. Hauptbetreiber Lock-Poker bestätigt zwar weiterhin keine Komplikationen aber jeder der 1+1 zusammenzählen kann, wird die Zeichen der Zeit erkennen. ComeOn, ein Skin des Netzwerkes hat Auszahlungen eingestellt und weist daraufhin, dass vom Netzwerkbetreiber keine Zahlungen erfolgen würden und der Geldfluss deshalb nicht möglich sei.

PartyPoker plant einen neuen Auftritt. Mit einem neuen Logo wird dann ein neuer Schwerpunkt im Vertrieb markiert. Die Verantwortlichen möchten sich künftig mehr auf die „social experience“ konzentrieren.

Die Spieler sollen durch „Missionen und Achievements“ motiviert werden und dadurch eine neue Spielerfahrung erleben. Ob ein Achievement als Antrieb für stundenlanges Spielen ausreicht, darf bezweifelt werden. Im Endeffekt dürfte die Winrate und das VIP-Programm eine größere Rolle spielen.