Der Name Bianca Rojas-Latraverse dürfte kaum jemanden etwas sagen. Wenn man allerdings von Jonathan Duhamels Ex-Freundin spricht, fällt einem der Raubüberfall ein, in dem die Ex vom Poker-Pro mit weiteren Gaunern in das Haus eindrang und u.a. sein Bracelet stahl. Die Ex hört also auf den Namen Bianca … der Name wird in den nächsten Jahren von Gefängniswärtern in die Zelle gerufen. Die 21-Jährige darf nämlich insgesamt 42 Monate hinter Gittern verbringen. Immerhin 18 Monate Untersuchungshaft hat die „Dame“ bereits hinter sich.

Merkwürdigkeiten bei Lock Poker / Revolution Gaming Network. Die Nachrichten aus dieser Richtung sind schon lange nicht mehr gut. Sogar Vertragsspieler bieten inzwischen in Foren die dort gelagerte Bankroll zum Kauf an (Kurs: 0,33 pro Accountdollar).

Im März trennte man die Spieler des Netzwerkes nach „Skill“ (Winrate) und nannte dies „Fair Play Technology“. Nun rudern die Verantwortlichen des Revolution Netuzes wieder zurück. Bei Lock-Pocker (die sich bereits von Revolution) absonderten, hält man wiederum an dieser Trennung fest. Die Gerüchte über eine Insolvenz von Lock Poker halten sich weiterhin hartnäckig. Vielleicht wäre es mal an der Zeit die Reißleine zu ziehen?

PokerAce hat sich zumindest für die Reißleine entschieden. Die Seite aus Asien hat nach nur 10 Monaten Betrieb das Angebot eingestellt. Die Kunden wurden in Richtung DafaPoker transferiert und die Einlagen waren für die Spieler jederzeit erreichbar/verfügbar.

Ongame Network. Nach dem Absturz von Full Tilt Poker sind die Spieler hinsichtlich der Vermögensangelegenheiten aller Online-Anbieter sensibilisiert. Pokerfuse hat nun veröffentlicht, dass auch bei Ongame -ähnlich wie bei Full Tilt – die Spielergelder nicht vom Geschäftsvermögen getrennt waren. Die Spielergelder wurden also auch dort für den Geschäftsbetrieb und Werbung genutzt. Glücklicherweise eskalierte dieses Fehlverhalten nicht und alle Kunden konnten jederzeit auf die Einlage zugreifen. Trotzdem haben die Verantwortlichen inzwischen klar Schiff gemacht und die Spielergelder auf eigene Konten transferiert. Gut so!

Zynga trudelt trotz Kooperation mit PartyPoker. Der Spielehersteller erhoffte sich durch die Zusammenarbeit mit Party ein neues Standbein im Bereich Echtgeldspiel. Allerdings ist der Erfolg nicht so riesig wie erhofft. Gleichzeitig brechen die Werbeeinnahmen aus den Desktop-Spielen (Farmville, Mafia Wars usw.) ein. Die Verantwortlichen begründen die Einbußen damit, dass die Nutzer seltener den Desktop-PC nutzen und die häufiger mit mobilen Geräten eingeloggt sind. Traurige Konsequenz: Das Unternehmen trennte sich von fast 20% der Mitarbeiter (520 Stellen).